Fußball: 3. Liga
Saisonstart des SCP geglückt – Schauerte und Cueto treffen zum 2:0 über Jena

Münster -

Der SC Preußen Münster bleibt auch nach dem zweiten Spieltag der 3. Liga ungeschlagen. Das Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena wurde durch Treffer von Julian Schauerte und Lucas Cueto gewonnen. 6009 Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Allerdings verletzte sich Maurice Litka (Oberschenkel) vermutlich schwerer.

Samstag, 27.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 28.07.2019, 21:15 Uhr
Fußball: 3. Liga: Saisonstart des SCP geglückt – Schauerte und Cueto treffen zum 2:0 über Jena
Foto: Sebastian Sanders

Das nennt man dann mal einen geglückten Saisonstart. Eine Woche nach dem 1:1 beim TSV 1860 München ließ Fußball-Drittligist Preußen Münster einen durchaus überzeugenden 2:0 (0:0)-Heimerfolg über Carl Zeiss Jena folgen. 6009 Zuschauer sahen die Treffer von Julian Schauerte (48.) sowie Lucas Cueto (90.). Der SCP agierte ordentlich vor der Pause und legte nach dem Wechsel noch einmal zu. Der Sieg ging in einem flotten Spiel voll in Ordnung.

„Es war ein wildes Spiel am Anfang. Am Ende geht der Sieg von Münster dann auch in Ordnung“, befand Gäste-Coach Lukas Kwasniok. SCP-Coach Hübscher war natürlich zufrieden: „Gegenüber dem Spiel in München haben wir uns gesteigert. Über die vier Punkte bin ich froh.“ Am Mittwoch geht es beim MSV Duisburg (19 Uhr) in der Mitte der englischen Woche bereits weiter.

Trainer Hübscher hatte seine Startformation auf zwei Positionen verändert nach dem 1:1 im Auftaktspiel beim TSV 1860 München. Mittelfeldspieler Nico Brandenburger war genauso raus wie die linke Offensivkraft Lucas Cueto. Dafür erhielt in der Mittelfeldzentrale Kevin Rodrigues Pires das Vertrauen. Ins rechte offensive Mittelfeld rückte Lucas Schnellbacher, dafür wechselte Seref Özcan auf die linke Seite.

Munterer Schlagabtausch

Münster gegen Jena war vor der Pause ein munterer Schlagabtausch. Nach drei Minuten wackelte die SCP-Abwehr das erste Mal, weil Schnellbacher im Mittelfeld einen leichtsinnigen Fehlpass spielte und Jenas Umschaltspiel Anton Donkor in Position brachte, er aber „nur“ die Latte traf. Doch die Hausherren antworteten durch Schnellbacher (5.) und einen Latten-Kopfball von Ole Kittner.

Es ging hin und her. Zwei Mal hatte Meris Skenderovic (7. und 9.) beste Chancen für die Gäste. Auf der Gegenseite rutschte Schnellbacher nach Flanke von Julian Schauerte an der Führung vorbei. Dann zerlegte Maurice Litka (21.) mit einem tollen Dribbling die Jenaer Abwehr, sein Abschluss klatschte an den Pfosten – wieder kein Tor. Anschließend beruhigte sich alles, ein Schuss von Rodrigues Pires (33.) war gut, nicht gut genug für einen Torerfolg. Einen Versuch von Donkor (37.) entschärfte Preußen-Schlussmann Max Schulze Niehues.

SCP wie die Feuerwehr

Nach der Pause legte der SCP los wie die Feuerwehr. Schauerte fing an, Özcan dribbelte den Ex-Dortmunder Sarr aus, flankte, Schauerte köpfte ein. 1:0. Ausgerechnet Schauerte, der Neuzugang von KAS Eupen, der sich in seiner langen Karriere nicht gerade als „Tor-Monster“ in Szene gesetzt hatte, war zur Stelle. In München markierte er den Treffer für Münster. Nun schoss er das erste Heimspieltor der Preußen. Und keine zwei Minuten später hätte Ole Kittner fast das 2:0 geköpft nach einer Özcan-Ecke.

SC Preußen Münster – FC Carl Zeiss Jena

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  • Luftkampf vor dem Tor von Jena-Keeper Jo Coppens.

    Foto: Sebastian Sanders
  • Kevin Rodrigues Pires wird von Gegnern umringt.

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  • Torschütze Julian Schauerte.

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  • Sportchef Malte Metzelder ...

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  • ... und sein Bruder, der SCP-Praktikant Christoph Metzelder.

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  • Vor dem Spiel: SCP-Keeper Maximilian Schulze Niehues, zusammen mit Torwarttrainer Milenko Gilic.

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  • Jenas Meris Skenderovic gegen Münsters Fridolin Wagner.

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  • Luca Schnellbacher und Heinz Mörschel.

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  • SCP-Coach Sven Hübscher.

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  • Sehen Sie im Folgenden weitere Impressionen vom Spiel der Preußen gegen Jena.

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  • SC Preußen Münster – FC Carl Zeiss Jena Foto: Sebastian Sanders
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Jena aber blieb dran, die Gäste spielten mutig mit, waren wenig geschockt. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok wollte nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Ingolstadt unbedingt ein Erfolgserlebnis aus Münster mit auf die Heimreise nehmen. Doch die nächste gute Chance hatte wieder der SCP, nach Flanke von Özcan kam Schnellbacher zum Kopfball – übers Tor.

Schrecksekunde – Litka verletzt

Schrecksekunde dann für die Preußen, als Litka verletzt am Boden liegen blieb und minutenlang behandelt wurde. Auf einer Trage wurde er vom Feld gebracht, eine Oberschenkelverletzung, für ihn kam Neuzugang Nico Brandenburger. Das sah nicht gut aus, er fällt wohl länger aus. Litka verletzte sich dabei ohne Gegnereinwirkung.

Münster wartete nun ab, Jena hatte mehr Ballbesitz, aber der SCP die nächste gute Chance. Der quirlige Özcan legte zurück, doch der kunstvolle Schlenzer von Rodrigues Pires (78.) flog am Tor knapp vorbei. Die Preußen-Verteidigung hielt den Laden jetzt zusammen, vorne war es immer wieder Özcan, der Chancen vorbereitete. Ein Kopfball von Kittner (80.) trudelte am Tor vorbei.

Die Preußen verdaddelten jetzt die Möglichkeiten zum zweiten Tor, irgendwie landete der Ball bei Schnellbacher (85.), der allein auf das Tor zulief – und den Ball neben das Tor platzierte. Längst hätte der Sieg in trockenen Tüchern sein müssen. So dauerte es bis zu 90. Minute, ehe Cueto von Schauerte freigespielt wurde – und geschickt und clever die Chance zum 2:0 nutzte. Schauerte ist der Mann der Stunde, der an allen drei Treffern des SCP in dieser Saison mitgemischt hat.

Münster: Schulze Niehues - Kittner, Wagner, Scherder - Schauerte, Litka (64. Brandenburger), Rodrigues Pires, Heidemann - Schnellbacher, Mörschel (69. Dadashov), Özcan (83. Cueto). - Trainer: Hübscher

Jena: Coppens - Fassnacht (69. Weiß), Hammann, Sarr, Kircher - Schau (69. Günther-Schmidt), Kübler - Donkor, Käuper (78. Pagliuca), Gabriele - Skenderovic. - Trainer: Kwasniok

Tore: 1:0 Schauerte (48., Flanke Özcan), 2:0 Cueto (90., Pass von Schauerte). - Schiedsrichter: Willenborg. - Zuschauer: 6009. - Gelbe Karten: Kittner, Litka - Fassnacht, Gabriele.

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