Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaft der Frauen
Favorit Wacker sucht Trainernachfolger für Kuhlmann

Münster -

Der Favorit bei der Stadtmeisterschaft der Frauen lautet logischerweise Wacker Mecklenbeck. Für Trainer Janek Kuhlmann ist es der erste und letzte Auftritt als Cheftrainer bei diesem Turnier. Denn er hat seinem Verein mitgeteilt, dass er am Saisonende aus beruflichen oder studienbedingten Gründen aufhört.

Freitag, 24.01.2020, 15:36 Uhr aktualisiert: 25.01.2020, 20:52 Uhr
Laura Bezhaev klatscht mit Trainer Janek Kuhlmann ab – in der nächsten Saison bekommt sie einen neuen Trainer.
Laura Bezhaev klatscht mit Trainer Janek Kuhlmann ab – in der nächsten Saison bekommt sie einen neuen Trainer.

Anfang Februar 2019 hatte er noch die Rolle des Assistenten inne. An der Seite von Trainer André Frankrone bejubelte Janek Kuhlmann mit den Fußballerinnen von Wacker Mecklenbeck in der Sporthalle am Anton-Knubel-Weg die Stadtmeisterschaft. Auf dem Weg dorthin war der Westfalenligist nicht zu bremsen, traf 41-mal bei nur zwei mageren Gegentoren. Im Finale wurde der Ausrichter SC Gremmendorf 4:0 nass gemacht – eine klare Angelegenheit. Klar, dass der klassenhöchste Verein bei den „Buchmachern“ für die Neuauflage am Wochenende wieder favorisiert ist.

Und diesmal will der erst 23-jährige Kuhlmann als Chef auf der Bank seinen ersten Titel bei den „Stadtis“ feiern. „Wir freuen uns auf zwei spannende Tage“, sagt er. Und schiebt mit einer großen Portion Zurückhaltung nach: „Vorausgesetzt, wir sind am Sonntag noch dabei.“ Die Halle jedenfalls scheint Wacker zu liegen. Wie so oft. Hallenkreismeister, Platz zwei beim Bever-Cup hinter dem UFC Münster – im westlichen Teil der Stadt haben sie den Erfolg gepachtet. Gleich drei Formationen schickt Mecklenbeck diesmal ins Rennen. Sicher ist sicher.

Für Kuhlmann wird es dennoch die erste und letzte Stadtmeisterschaft in dieser Funktion sein. Im Sommer hört er nach nur einem Jahr (wie Assistent Florens Hellkuhl) aus beruflichen Gründen nach seinem Bachelor auf. Nicht ausgeschlossen, dass er mal zurückkehrt.

14 weitere Teams komplettieren das Starterfeld. Wacker, BW Aasee, Borussia Münster, der SC Gremmendorf und GW Amelsbüren entsenden zwei Mannschaften. Die Eröffnung ist wie immer dem Vorjahressieger vorbehalten. Wacker trifft am Samstag um 13 Uhr im internen Duell auf die eigene Zweitvertretung. Und dann sind sie offiziell eröffnet, die Spiele. „Es ist immer wieder ein besonderes Ereignis“, sagt Uta Möller. Seit März 2019 ist sie die Nachfolgerin des jetzigen Kreisvorsitzenden Norbert Krevert im Amte der Frauenbeauftragten. Früher kickte sie selbst mit, als sie noch die Schuhe für den BSV Fortuna und eben Wacker schnürte. Inzwischen steht sie als Funktionärin auf der anderen Seite. Mit gerade 33 Jahren.

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