Fußball: Regionalliga West
Däne William Møller verstärkt den SCP-Sturm

Münster -

Das Transferfenster ist eigentlich schon seit einer Woche zu. Doch der SC Preußen hat noch einmal zugeschlagen. Ein vereinsloser Däne kommt nach Münster.

Montag, 12.10.2020, 17:38 Uhr
William Møller
William Møller Foto: SC Preußen Münster

Peter Niemeyer wirkt zufrieden mit Kadermitglied 24 beim SC Preußen Münster . Angreifer William Møller schließt sich dem Adlerclub an. 22 Jahre, 1,93 Meter groß, schon Erstligaeinsätze für Esbjerg fB, danach aktiv in der zweiten Liga für FC Sydvest , zuletzt ein halbes Jahre vereinslos. Also sprach Niemeyer: „William hat ein ganz spannendes Profil. Er ist ein Spieler, der überraschen kann. Seine Verpflichtung birgt viele Chancen und wenig Risiko. Ich bin total gespannt auf ihn.“ Dänen lügen nicht, und es klingt auch nach „Danish Dynamite“.

Eher unwahrscheinlich ist, dass der 22-Jährige sofort in Aktion treten wird – zum Beispiel am Samstag im Auswärtsspiel bei RW Essen. Anders als bei Benedikt Zahn, der in der vergangenen Woche von Greuther Fürth zum SCP gewechselt war und gleich beim 4:1-Sieg über Lotte traf, wird Møller wohl Anlaufzeit benötigen. Zu lange war er vereinslos, zu lange ohne Training. Niemeyer baut bei „diesem Projekt“ aber vor: „Wir geben ihm alle Zeit der Welt.“

Die Preußen sind in der Regionalliga aktuell in der Alterstabelle auf Rang neun geführt, 24,76 Jahre beträgt das Durchschnittsalter des Kaders. Jüngste Mannschaft der Liga ist Schalke 04 (21,45 Jahre), der letzte Platz geht an RW Essen. Der Aufstiegsaspirant hat ein Durchschnittsalter von 27,91.

Münsters Offensive dürfte derweil den Altersschnitt weiter senken, die acht Offensivkräfte kommen auf gerade einmal 22,5 Jahre. Das bedeutet beim SCP also auch ein wenig „Jugend forscht“. zwischen Nicolai Remberg (20) und Jules Schwadorf (27) liegen gerade einmal schlanke sieben Jahre. Nun kommt auch noch William Allin Møller dazu.

  • RW Essen rechnet nun selbst am Samstag in der Heimpartie gegen die Preußen fast mit einer Geisterkulisse. „Wir gehen davon aus, vor 300 Zuschauer zu spielen“, sagte Vorstands-Vorsitzender Markus Uhlig.
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