Kommentar
Zwischen Können und Wollen: Schalke passt noch nicht zwischen BVB und Bayern

Viel Selbstbewusstsein demonstrierte Schalke vor der Partie gegen Bayern München. Doch im Spiel dominierten ausschließlich die Gäste aus dem Süden.

Montag, 24.09.2012, 11:09 Uhr

Schalke nach Niederlage enttäuscht
Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l-r), Jefferson Farfan, Ibrahim Afellay und Tranquillo Barnetta zeigen sich enttäuscht bei Spielschluss. Foto: Friso Gentsch

Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße sie ja Wunst“, witzelte einst der Kabarettist Wolfgang Neuss . Nun mag der 1989 gestorbene Berliner alles, nur nicht die Fußball-Bundesliga im Blick gehabt haben. Und dennoch passt das Zitat wie 16er Stollen unter die Fußballschuhe bei Herbstwetter: Ja, die Schalker wollen dem aktuellen und dem Rekordmeister Paroli bieten.

Aber nein, sie können es zurzeit nicht. Nach dem 0:2 gegen die Bayern sieht es sogar danach aus, als habe sich der Abstand zu den Topteams noch vergrößert. Da ist auch die 2:3-Niederlage des BVB in Hamburg kein Trost für die Gelsenkirchener. Schwarz-Gelb wurde nach 31 niederlagenlosen Spielen unter Wert geschlagen. Man kann es auch mit Wolfgang Neuss sagen: Die fortwährende Dominanz der Schalker Konkurrenz beruht nicht allein auf deren Wollen.

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