Werder Bremen
Abflug nach Südafrika: Kohfeldt bei Kruse zuversichtlich

Zehn Tage lang will sich Werder Bremen in Südafrika auf die Bundesliga-Rückrunde vorbereiten. Vor dem Abflug stellt Trainer Kohfeldt klar: Ein Nachwuchsspieler könnte bald gehen, der vielleicht wichtigste Spieler langfristig bleiben.

Mittwoch, 02.01.2019, 21:17 Uhr aktualisiert: 02.01.2019, 21:20 Uhr
Werder Bremen: Abflug nach Südafrika: Kohfeldt bei Kruse zuversichtlich
Foto: Carmen Jaspersen

Johannesburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Werder Bremen ist in ein zehntägiges Trainingslager in Südafrika aufgebrochen.

Inklusive des lange verletzten Fin Bartels und Nachwuchsspielern wie Fridolin Wagner und Ilia Gruev werden insgesamt 29 Spieler vom 3. Januar an auf dem Gelände des südafrikanischen Clubs FC Randburg in der Metropole Johannesburg trainieren.

Nicht mit zum Kader für dieses Trainingslager gehört Mittelfeldspieler Ole Käuper, der vor einem Wechsel auf Leihbasis zum Zweitligisten FC Erzgebirge Aue steht. Trainer Florian Kohfeldt bestätigte am Abend einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung.

Vor dem Abflug äußerte sich der 36 Jahre alte Coach auch zuversichtlich darüber, dass der Ex-Nationalspieler und Kapitän Max Kruse seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Werder verlängern wird. «Max kann Teil eines Aufbruchs in Bremen sein», sagte Kohfeldt. «Mein Gefühl ist ein sehr gutes, dass er verlängern wird. Er weiß sehr genau, was er an Werder und dem Umfeld hier hat. Dass er ein Gesicht für etwas sein kann, was gerade beginnt.»

Wegen des Dauerregens in Johannesburg hatten sich die Bremer zuletzt Sorgen über ihre Trainingsbedingungen in Südafrika gemacht. Auf dem Bremer Flughafen gab Kohfeldt am Mittwochabend jedoch leichte Entwarnung. «Die Plätze sind trotz der Regenfälle der letzten Tage in einem guten Zustand. Wir erwarten für den Aufenthalt gutes Wetter und gute Bedingungen», sagte er. Der Greenkeeper des Vereins ist bereits seit einer Woche vor Ort, um den Rasen für das Trainingslager vom 3. bis zum 12. Januar zu pflegen.

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