Bundesliga-Montagsspiel
BVB: Personallage angespannt - Zorc kontert Funkel-Kritik

Dortmund (dpa) - Die Personallage ist beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund vor dem Spiel beim Tabellenletzten 1. FC Nürnberg am Montag weiter angespannt.

Samstag, 16.02.2019, 14:11 Uhr aktualisiert: 16.02.2019, 14:16 Uhr
Sorgenvolle Mienen: BVB-Coach Lucien Favre (l) und Sportdirektor Michael Zorc.
Sorgenvolle Mienen: BVB-Coach Lucien Favre (l) und Sportdirektor Michael Zorc. Foto: Bernd Thissen

«Ein Teil der Spieler trainiert wieder. Für Piszczek reicht es aber auf keinen Fall», sagte BVB-Trainer Lucien Favre. Verteidiger Lukas Piszczek (Ferse) sowie Kapitän Marco Reus (Oberschenkel), Manuel Akanji (Hüfte), Paco Alcácer (Schulter) und Julian Weigl (Infekt) hatten schon beim 0:3 in der Champions League am Mittwoch bei Tottenham Hotspur gefehlt. Alcácer habe trainiert, bestätigte Favre.

Das Hinspiel gegen Nürnberg, das sich unter der Woche von Trainer Michael Köllner getrennt hatte, hatte der BVB mit 7:0 gewonnen. Dass der Tabellenführer die Partie auf die leichte Schulter nehme, glaubt Sportdirektor Michael Zorc nicht. «Die Gefahr sehe ich nicht, weil wir im Moment auch nicht gerade eine Erfolgssträhne haben. Ich denke, die Sinne sind geschärft», sagte Zorc. Der BVB war vor der Tottenham-Pleite gegen Bremen aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und hatte nach 3:0-Führung nur 3:3 gegen Hoffenheim gespielt.

Der Sportdirektor ließ es sich auch nicht nehmen, auf die Kritik von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel am Friseurbesuch einiger BVB-Profis vor dem Tottenham-Spiel zu reagieren. «Ich kenne Friedhelm sehr lange, er macht auch einen guten Job in Düsseldorf und ich schätze ihn sehr. Ich würde ihm empfehlen sich über eigene Spieler Gedanken zu machen», sagte Zorc. Funkel hatte unter anderem gesagt: «Wo sind die mit ihren Gedanken, wenn die zu einem Champions League-Spiel nach Tottenham fliegen? Wahrscheinlich schon beim Friseur, der um 20 Uhr dann zu denen aufs Zimmer kommt?»

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