Umstrittene Regel
Rangnick: «Nachbesserungsbedarf» beim Handspiel im Strafraum

Leipzig (dpa) - Ralf Rangnick sieht beim Thema Handspiel und Elfmeter im Strafraum Handlungsbedarf.

Sonntag, 28.04.2019, 07:05 Uhr aktualisiert: 28.04.2019, 07:10 Uhr
Hadert mit der Handspiel-Regelung im Strafraum: Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick.
Hadert mit der Handspiel-Regelung im Strafraum: Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick. Foto: Jan Woitas

«Es ist kein Problem des Videobeweises, sondern der Auslegung dieser Regel. Ich finde, da ist dringender Nachbesserungsbedarf. Wir haben diese Diskussion fast an jedem Spieltag, nicht nur einmal, sondern zwei- oder dreimal», sagte der Cheftrainer und Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF.

Er selbst hatte nach dem 2:1-Zittersieg gegen den SC Freiburg zugegeben, dass der durch Emil Forsberg verwandelte Elfmeter für sein Team in der 78. Minute unberechtigt gewesen war. «Es war keine Absicht, ich persönlich hätte den Elfmeter nicht gegeben», meinte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. «Am Ende des Tages hat es sich wieder ausgeglichen.»

Denn der Freistoß zum 1:1 der Freiburger durch Vincenzo Grifo (66.) war für ihn «eine krasse Fehlentscheidung. Es war niemals ein Freistoß. Es war ein klar gewonnenes Kopfball-Duell, kein Ellenbogen, es war kein Arm oberhalb der Schulter», betonte er. Auch den frühen Pfiff des Schiedsrichters danach verstand er nicht: «Ich kann nicht anpfeifen, wenn der Torwart noch an einem Pfosten steht, das bekommt dann schon ein Geschmäckle, wie man im Schwäbischen sagt.»

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