Schalke-Vorstand
Jochen Schneider will keinen «klassischen Sportdirektor»

Gelsenkirchen (dpa) - Jochen Schneider, Sportvorstand des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, hat das Stellenprofil für einen künftigen Sportdirektor abgesteckt.

Donnerstag, 23.05.2019, 12:02 Uhr aktualisiert: 23.05.2019, 12:06 Uhr
Schalke-Vorstand Jochen Schneider hält nach einem ungewöhnlichen Sportdirektor Ausschau.
Schalke-Vorstand Jochen Schneider hält nach einem ungewöhnlichen Sportdirektor Ausschau. Foto: Rolf Vennenbernd

«Es wird nicht der klassische Sportdirektor sein. Wir wollen jemanden dazu holen, der ganz eng an der Mannschaft ist», sagte Schneider in einem Interview der Funke Mediengruppe .

Schneider verspricht sich von der Besetzung der momentan vakanten Stelle bei dem Traditionsclub eine engere Verknüpfung der sportlichen Führungsebene mit der Mannschaft um den neuen Trainer David Wagner. «Ganz wesentlich wird sein, dass der Sportdirektor alle leistungsrelevanten Bereiche rund um unsere Lizenzmannschaft auf Topniveau bringt und dabei stets offen ist für neueste Entwicklungen», meinte der Sportvorstand.

Der 48-Jährige hatte im vergangenen Februar seinen Vertrag beim Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig aufgelöst und war nach Schalke gewechselt. «In den vergangenen elf Wochen wurde mir schon mehrfach bewusst, dass ich mir die Situation nicht so schwierig vorgestellt hatte», erklärte Schneider. Am vergangenen Wochenende hatte Schalke Michael Reschke für den neu geschaffenen Posten des Technischen Direktors verpflichtet. Er soll sich vorwiegend um die Kaderplanung und den Aufbau der Scoutingabteilung kümmern.

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