«Nicht gern gesehen»
Krösche: Flug- und Shoppingverbot für RB-Profis

Leipzig (dpa) - Den Fußballprofis von RB Leipzig werden die Flügel gestutzt. Der Fußball-Bundesligist erteilt den Profis Flug- und Shoppingverbot.

Mittwoch, 09.10.2019, 10:23 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 10:26 Uhr
Wünscht sich entspannte RB-Profis: Sportdirektor Markus Krösche.
Wünscht sich entspannte RB-Profis: Sportdirektor Markus Krösche. Foto: Robert Michael

«Es hängt viel an der Belastung. Es ist bei uns nicht gern gesehen, wenn Spieler während einer normalen Trainingswoche an ihren freien Tagen durch Europa fliegen. Wenn du anderswo La Paloma machst und dann wieder zurückfliegst, dann verursacht das Stress, es belastet dich», sagte Sportdirektor Markus Krösche der «Sport Bild» und fügte an: «Wir sensibilisieren die Jungs dafür, die freien Tage als Erholung zu sehen und nicht als Shopping-Möglichkeit in Paris oder New York.»

Der Verein hat da sicherlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. In der vergangenen Spielzeit nutzten vor allem die Franzosen um den extrovertierten Stürmer Jean-Kevin Augustin, der in dieser Saison an AS Monaco ausgeliehen wurde, freie Tage zu Shopping-Ausflügen.

Anders sieht es in der Länderspielpause aus: RB-Cheftrainer Julian Nagelsmann hat dem in Leipzig verbliebenen Team von Mittwoch bis mindestens Sonntag frei gegeben. Flüge nach Mallorca sind erlaubt, Reisen nach Südafrika hingegen nicht. «Julian hat damit gute Erfahrungen gemacht, es macht Sinn. Weil man neben der körperlichen auch immer die mentale Belastung der Spieler sehen muss», erklärte Krösche.

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