Bayern-Präsident
Hoeneß: «Langeweile in Bundesliga kommt früh genug»

München (dpa) - Bayern-Boss Uli Hoeneß will die durchwachsenen Auftritte des deutschen Fußball-Rekordmeisters in den zurückliegenden Wochen nicht überbewerten.

Freitag, 01.11.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 16:32 Uhr
Uli Hoeneß ist der Präsident des FC Bayern München.
Uli Hoeneß ist der Präsident des FC Bayern München. Foto: Sven Hoppe

«Wir jammern hier auf hohem Niveau. Wir sind in der Champions League ungeschlagen, in der Meisterschaft dabei. Eines sage ich Ihnen: Die Langeweile in der Bundesliga kommt noch früh genug», meinte Hoeneß zur «Abendzeitung» in München.

Der 67-Jährige begrüßte die selbstkritischen Aussagen unter anderen von Torwart Manuel Neuer nach dem dürftigen 2:1 im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten VfL Bochum . «Ich finde es prima, wenn der Kapitän das so deutlich anspricht», sagte Hoeneß, «denn man sollte aufhören, immer nur auf den Trainer einzuhauen, die schlechten Spiele macht nicht der Trainer, sondern die Mannschaft.»

Der Bundesligazweite werde sich wieder steigern. «Ich freue mich auf die Spiele in Frankfurt und auch gegen Dortmund, weil ich gar keine Sorgen habe, dass unsere Mannschaft die zu leicht nimmt», befand Hoeneß vor den nächsten beiden Ligaspielen. «Bei unserer Mannschaft habe ich immer das Gefühl: Dann, wenn es darauf ankommt, wie in Tottenham, wie in Leipzig, wie auf Schalke, dann spielt sie gut und die Spieler geben Gas.»

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