Aus dem Kader gestrichen
Äußerung über Wechselwunsch: Augsburg bestraft Gregoritsch

Augsburg (dpa) - Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat Mittelfeldspieler Michael Gregoritsch nach Äußerungen über einen möglichen Vereinswechsel aus dem Kader für das nächste Spiel gestrichen.

Donnerstag, 21.11.2019, 13:22 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 13:24 Uhr
Michael Gregoritsch sorgte mit seinen Wechselwünschen bei Augsburgs Verantwortlichen für Unmut.
Michael Gregoritsch sorgte mit seinen Wechselwünschen bei Augsburgs Verantwortlichen für Unmut. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Gregoritsch werde mindestens bis zum kommenden Dienstag nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen, berichtete der Verein. Außerdem verhängte der FCA eine Geldstrafe.

Vor einer Woche hatte Gregoritsch am Rande eines Trainings der österreichischen Nationalmannschaft offen über Wechselabsichten und seine Reservistenrolle gesprochen. «Für mich ist klar, dass ich im Winter unbedingt von Augsburg weg will, damit ich die Möglichkeit habe, regelmäßig zu spielen und mich fürs Nationalteam zu empfehlen», sagte der 25-Jährige.

Nun reagierte der FCA. «Das Verhalten und die Äußerungen von Michael Gregoritsch sind in einem Mannschaftssport ein No-Go», sagte Augsburgs Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter laut Mitteilung. «Mit seinen Statements lässt er große Zweifel aufkommen, ob er den Weg des FC Augsburg vollumfänglich mitgehen möchte.» Am Sonntag (15.30 Uhr, Sky) empfangen die Augsburger Hertha BSC.

Im Sommer war ein Wechsel von Gregoritsch zu Werder Bremen geplatzt. Nach Aussagen von Werder-Geschäftsführer Frank Baumann ist der Transfer auch in diesem Winter kein Thema. «Ich habe das natürlch auch mitbekommen, aber wir planen im Winter keine Transfers mehr», wurde Baumann am Donnerstag via Twitter zitiert.

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