Pyro-Vorfälle
Nach Täter-Ermittlung: Gladbachs-Strafe deutlich reduziert

Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss nach Pyro-Vorfällen eine geringere Geldstrafe als zunächst ausgesprochen bezahlen, weil ein Täter nachträglich ermittelt wurde. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit.

Donnerstag, 05.12.2019, 11:13 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 11:16 Uhr
Teurer Spaß: Gladbach-Fans brannten in Dortmund 2018 reichlich Pyrotechnik ab.
Teurer Spaß: Gladbach-Fans brannten in Dortmund 2018 reichlich Pyrotechnik ab. Foto: Friso Gentsch

ie im März vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Strafe von 80.000 Euro wird um 25 Prozent verringert und beträgt nur noch 60.000 Euro. Anlass der Strafe waren Vorfälle im Dezember 2018, als Gladbach-Fans in Dortmund mindestens 50 Bengalische Feuer abgebrannt und neben fünf Feuerzeugen auch sieben Knallkörper und drei sogenannte «Polenböller» in den Innenraum geworfen haben.

Der Verein beantragte jüngst die Wiederaufnahme des Verfahrens, weil ein Täter nachträglich ermittelt worden war. Der zur Saison 2018/2019 in Kraft getretene Strafzumessungsleitfaden sieht vor, dass schon bei der Ermittlung eines Täters 25 Prozent weniger Strafe zu bezahlen ist. Werden alle Ermittler ermittelt, wird die Strafe um 75 Prozent reduziert.

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