Analog zum Hockey
Selfpass: Stindl regt Regeländerung beim Freistoß an

Düsseldorf (dpa) - Borussia Mönchengladbachs Kapitän Lars Stindl will im Fußball eine Regel vom Hockey übernehmen. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler spricht sich für den sogenannten Selfpass aus.

Freitag, 06.12.2019, 07:34 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 07:36 Uhr
Würde sich über mehr Freiheit beim Freistoß freuen: Gladbachs Lars Stindl.
Würde sich über mehr Freiheit beim Freistoß freuen: Gladbachs Lars Stindl. Foto: Marius Becker

Im Hockey können Spieler dabei den Ball nach einem Freistoßpfiff sofort weiterführen und müssen nicht einen Mitspieler anspielen oder warten, bis die Partie wieder freigegeben wird. «Der Selfpass hört sich interessant an, wenn es nach einem Freistoß direkt weitergehen kann. Das ist eine Regel, bei der es sich lohnen würde, im Fußball mal darüber zu diskutieren», sagte der Nationalspieler der « Rheinischen Post ».

Grundsätzlich sieht Stindl für den Fußball viele Möglichkeiten, sich Inspirationen in anderen Sportarten zu holen. Bereits Trainer Hennes Weisweiler, der in dieser Woche 100 Jahre alt geworden wäre, hatte sich an der Deutschen Sporthochschule Köln Bewegungsabläufe der Handballer angesehen und die Erkenntnisse für sein Fußball-Team genutzt.

«Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, die man nutzen kann. In Hannover haben wir auch mal zusammen mit Handballern trainiert - eine Stunde in der Halle, eine Stunde auf dem Platz. Das war für beide Mannschaften interessant, mal einen anderen Bewegungsablauf und eine andere Intensität zu haben. Das ist wahrscheinlich auch im Hockey der Fall», sagte Stindl.

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