Chaos bei Hertha BSC
Investor: Keine Auflösung des Berater-Vertrags von Klinsmann

Berlin (dpa) - Nach Angaben der Tennor Gruppe von Hertha-Investor Lars Windhorst ist der Vertrag von Jürgen Klinsmann als Berater der Holding nicht aufgelöst worden. Ein Sprecher der Tennor Gruppe dementierte entsprechende Medienberichte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Donnerstag, 27.02.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 14:52 Uhr
Lars Windhorst äußerst sich nicht zum Chaos bei Hertha BSC.
Lars Windhorst äußerst sich nicht zum Chaos bei Hertha BSC. Foto: Andreas Gora

Medien hatten berichtet, dass eine Trennung vollzogen worden sei. Zuvor war ein Protokoll für den früheren Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten durch die «Sport Bild» veröffentlicht worden.

Windhorst hatte Klinsmann im November in den Aufsichtsrat der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA geholt, ehe der frühere Bundestrainer Chefcoach wurde und dieses Mandat ruhte. Nach nur elf Wochen hatte Klinsmann überraschend seinen Rücktritt erklärt und Hertha damit geschockt. Mit deutlichen Worten hatte Windhorst bei einer Pressekonferenz anschließend Klinsmann die Rückkehr in den Aufsichtsrat versagt. Dabei ließ der Unternehmer aber offen, «ob wir in einigen Monaten in anderer Form auf ihn und seinen Rat zurückgreifen können. Ich schlage niemals Türen zu.»

Zu den schweren Angriffen in den Protokollen, die sich unter anderem gegen die Hertha-Vereinsführung und Geschäftsführer Michael Preetz richten, in dem Protokoll wollte sich Windhorst nicht äußern. Man werde den Vorgang nicht öffentlich kommentieren, sagte Sprecher Andreas Fritzenkötter auf Anfrage.

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