Corona-Krise
Eintracht-Sportdirektor Hübner: DFL-Konzept ist schlüssig

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt achtet nach Aussage von Sportdirektor Bruno Hübner penibel auf die Einhaltung der Kontakt- und Hygieneregeln in der Corona-Krise.

Dienstag, 05.05.2020, 11:59 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 12:02 Uhr
Sportdirektor von Eintracht Frankfurt: Bruno Hübner.
Sportdirektor von Eintracht Frankfurt: Bruno Hübner. Foto: Thomas Frey

«Die Auflagen der DFL haben wir durch den ersten Coronafall bei uns schon früh umgesetzt», sagte Hübner in einem Interview auf der Vereinshomepage und betonte: «Das DFL-Konzept ist außergewöhnlich gut und schlüssig.»

Im März waren zwei Spieler und zwei Betreuer des hessischen Fußball-Bundesligisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Allen im Verein seien das Händewaschen, weitere Desinfektionsmaßnahmen und das Abstand halten seither in Fleisch und Blut übergegangen. «Sportler sind von Haus aus sehr diszipliniert. Es war für uns somit keine Überraschung, dass alle Tests bei uns kürzlich negativ waren», sagte der 59-Jährige.

Die Profis seien zudem angehalten worden, so wenig soziale Kontakte wie möglich zu haben. «Das unterstützen wir beispielsweise, in dem wir die Spieler und ihre Familienmitglieder, wenn gewünscht, mit Essen versorgen», berichtete Hübner. Er selbst sei seit sechs Wochen nicht mehr einkaufen gewesen und habe auch die Kontakte im häuslichen Umfeld auf ein Minimum reduziert.

Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten darüber beraten, ob die seit Mitte März ausgesetzte Bundesligasaison fortgesetzt werden darf. «Wie alle Fußballbegeisterten bin ich sehr gespannt. Sie werden die richtige Entscheidung treffen, davon bin ich überzeugt», sagte Hübner.

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