Bundesliga
Vaterfreuden bei Herthas Matheus Cunha direkt nach Derby-Tor

Berlin (dpa) - Kurz nach seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit im Berliner Bundesliga-Fußballderby kam Hertha-Profi Matheus Cunha zu Bruno Labbadia. Er müsse nun mal dringend weg, sagte der Brasilianer zu seinem Trainer. Aus gutem Grund.

Samstag, 23.05.2020, 14:34 Uhr aktualisiert: 23.05.2020, 14:36 Uhr
Matheus Cunha (M.) traf erst für Hertha BSC und wurde kurz darauf Vater.
Matheus Cunha (M.) traf erst für Hertha BSC und wurde kurz darauf Vater. Foto: Stuart Franklin

Der Weg führte den 20-Jährigen aus dem Olympiastadion auf direktem Weg ins Krankenhaus. Rechtzeitig schaffte es der Offensiv-Spieler noch zur Geburt seines Sohnes.

Das Timing freute auch Labbadia . Der Coach berichtete von seinen etwas ungewöhnlichen Motivationskünsten für Cunhas Frau, mit der Geburt noch bis nach dem Derby gegen den 1. FC Union Berlin (4:0) zu warten. Geburtstermin sei nämlich schon rund um das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim (3:0) in der Vorwoche gewesen.

Wie genau die Labbadia-Prämie aussehe, wollte der Coach nicht verraten. «Die bekommt die Familie von mir», sagte der 54-Jährige. Cunha hatte sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Union ein Tor erzielt und somit Anteil am sportlichen Aufschwung der Hertha . Am Mittwoch steht das Spiel bei seinem Ex-Club RB Leipzig an. Labbadia wird den jungen Vater nicht überreden müssen, dabei zu sein.

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