TSG 1899 Hoffenheim
Im Wechsel-Poker um seinen Neffen hält sich Hoeneß zurück

München (dpa) - Ehrenpräsident Uli Hoeneß will dem FC Bayern München im Wechsel-Poker um seinen vom Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim umworbenen Neffen Sebastian Hoeneß keine Ratschläge erteilen.

Sonntag, 19.07.2020, 14:49 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 23:18 Uhr
Hat die Bayern-Reserve als Trainer zur Meisterschaft in der 3. Liga geführt: Trainer Sebastian Hoeneß.
Hat die Bayern-Reserve als Trainer zur Meisterschaft in der 3. Liga geführt: Trainer Sebastian Hoeneß. Foto: Uwe Anspach

Er habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic gesagt, «dass sie diese Entscheidung ganz alleine zu treffen haben, so oder so, weil ich mich da als befangen betrachte», sagte der 68-Jährige in der TV-Sendung «Der Sonntags-Stammtisch» im Bayerischen Rundfunk . Er habe sich deshalb «aus dieser Diskussion herausgehalten».

Sebastian Hoeneß , Sohn von Ex-Bundesligaprofi Dieter Hoeneß, hatte die Bayern-Reserve in der abgelaufenen Saison als Trainer überraschend zur Meisterschaft in der 3. Liga geführt. Der 37-Jährige wird in Hoffenheim als heißer Kandidat für die Nachfolge des im Juni entlassenen Alfred Schreuder gehandelt.

Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll die TSG aber auch Interesse an Zsolt Löw haben. Der 41-Jährige, der einst in Hoffenheim spielte, ist derzeit Co-Trainer von Thomas Tuchel beim französischen Topclub Paris Saint-Germain. Zuvor arbeitete der Ungar bei RB Leipzig unter Ralph Hasenhüttl und bei Red Bull Salzburg unter Adi Hütter, der mittlerweile Eintracht Frankfurt trainiert.

© dpa-infocom, dpa:200719-99-848038/2

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