Personalien und Statistik
Der 14. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf (dpa) - Der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet am Samstag, dem 2. Januar mit fünf Partien um 15.30 Uhr. Alle Begegnungen im Überblick:

Freitag, 01.01.2021, 16:01 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 16:04 Uhr
André Hahn steht den Augsburgern wieder zur Verfügung.
André Hahn steht den Augsburgern wieder zur Verfügung. Foto: Stefan Puchner

TSG 1899 Hoffenheim - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hoffenheim will von Platz zwölf aus eine Aufholjagd starten und an den Sieg vor Weihnachten in Mönchengladbach anknüpfen. Der SC Freiburg ist seit fünf Spielen ungeschlagen und hat als einziges Team in der Liga die vergangenen drei Spiele gewonnen.

STATISTIK: Die Bilanz des badischen Duells ist fast ausgeglichen - neun Unentschieden gab es bisher, sechs Siege für den Sportclub, fünf für die TSG.

PERSONAL: Hoffenheim hat immer noch zahlreiche Ausfälle, darunter die Stammkräfte Hübner, Bicakcic, Geiger, Kaderabek und Grillitsch. Zudem ist Posch gesperrt. Bei den Freiburgern sind Gulde und Sallai zurück im Kader.

BESONDERES: Rudy steht vor seinem 300. Bundesliga-Spiel. Der WM-Teilnehmer von 2018 ist mit 236 Einsätzen für die TSG Rekordspieler der Kraichgauer, zudem trug er schon das Trikot des VfB Stuttgart, FC Bayern München und des FC Schalke 04.

Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Bayer 04 wurde im letzten Spiel vor der Winterpause durch eine 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München noch von der Tabellenspitze verdrängt. Die Frankfurter gehen als Neunter in die Partie.

STATISTIK: Die Eintracht beendete mit dem Erfolg in Augsburg (2:0) eine Serie von neun sieglosen Partien. Die Hessen sind zu Hause in dieser Saison ungeschlagen. Bayer gewann die vergangenen fünf Auswärtsspiele.

PERSONAL: Die Frankfurter müssen ohne den gesperrten Rode auskommen. Jung-Stürmer Ache ist nach einer Verletzung nicht fit. Bei Bayer fehlen unter anderem die Bender-Brüder und die Linksverteidiger Wendell und Sinkgraven nach positiven Corona-Tests.

BESONDERES: Von den 70 Bundesliga-Duellen zwischen Frankfurt und Leverkusen ist keines 0:0 ausgegangen. In der Bundesliga-Geschichte ist keine andere Begegnung so oft ausgetragen worden, ohne dass sie jemals torlos blieb.

1. FC Köln - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der FC feierte Weihnachten dank acht Punkten aus den letzten fünf Spielen 2020 auf Nichtabstiegsplatz 15. Und könnte mit einem Sieg bis auf zwei Zähler an den FCA heranrücken, der nach gutem Start zuletzt nur eines von sieben Spielen gewann.

STATISTIK: Die Kölner sind der Lieblings-Gegner des FCA. Zuletzt verlor Augsburg im Oktober 2011 ein Spiel gegen den FC. Es folgten fünf Siege und sechs Unentschieden.

PERSONAL: Ohne den verletzten Stürmer Andersson spielt Köln wohl wieder mit Duda als falscher Neun. Beim FCA ist der Einsatz von Finnbogason unwahrscheinlich, Hahn kehrt nach positivem Corona-Test zurück.

BESONDERES: Der letzte Heimsieg des FC ist fast ein Jahr her: Beim 3:0 gegen Schalke Ende Februar waren noch 50 000 Zuschauer im Stadion. Die zwölf Spiele ohne Heimsieg seitdem sind die längste Negativ-Serie in der Kölner Bundesliga-Geschichte.

Werder Bremen - 1. FC Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Union gehört als Tabellensechster zu den positiven Überraschungen. Im Pokal gab es mit dem Aus gegen den Zweitligisten SC Paderborn zuletzt aber einen Dämpfer. Werder gewann die letzten beiden Spiele des Jahres 2020.

STATISTIK: Mit 21 Punkten hat Union schon jetzt die Bilanz der Rückrunde der vergangenen Saison eingestellt. Und es bleiben noch vier Partien, die Ausbeute zu verbessern.

PERSONAL: Bei Werder lichtet sich das Verletztenlager. Friedl und Selke stehen wieder zur Verfügung, ein Fragezeichen steht noch hinter Torjäger Füllkrug. Bei den Berlinern fehlt weiter der Ex-Bremer Kruse, für ihn stürmt Ingvartsen. Andrich kehrt nach Rotsperre zurück.

BESONDERES: Nur weil Union am letzten Spieltag der Vorsaison gegen Düsseldorf gewann, spielt Werder überhaupt noch in der Ersten Liga.

Arminia Bielefeld - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Aufsteiger Bielefeld hat nach Startschwierigkeiten aus den vergangenen vier Partien sechs Punkte geholt und ist 16.. Mönchengladbach droht nach bereits vier sieglosen Ligaspielen in Folge den Anschluss an die Europacup-Plätze zu verlieren.

STATISTIK: Bielefeld ist der Lieblingsgegner der Gladbacher. Gegen keinen anderen aktuellen Erstliga-Club hat die Borussia eine so gute Bilanz: In 30 Partien gab es 19 Siege und nur fünf Niederlagen.

PERSONAL: Angreifer Plea kehrt bei Gladbach nach Zerrung zurück, für Abwehrspieler Bensebaini kommt ein Einsatz nach positivem Corona-Test zu früh. Bielefeld-Coach Neuhaus steht der Kader zur Verfügung, dem der wichtige 1:0-Sieg bei Schlusslicht Schalke gelang.

BESONDERES: Noch keinen einzigen Treffer haben die Bielefelder in dieser Saison nach einem Standard erzielt. Als einziges Team in Liga. Die Gladbacher dagegen haben schon elf Tore nach Standardsituationen erzielt - das ist derzeit Liga-Spitze.

Hertha BSC - FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Beim Debüt von Trainer Gross will Schalke endlich die Sieglos-Serie nach 29 Partien beenden. Sonst droht schon in der kommenden Woche die Einstellung des traurigen Tasmania-Rekords. Die Hertha braucht als Tabellen-14. auch dringend ein positives Signal.

STATISTIK: Die Hertha liegt Schalke: Von den vergangenen elf Heimspielen konnten die Berliner gegen den Ruhrpott-Club nur zwei gewinnen. Der letzte Heimsieg im Olympiastadion liegt schon mehr als vier Jahre zurück. Vor elf Monaten gab es ein trostloses 0:0.

PERSONAL: Bei Schalke könnte Stürmer Uth nach seiner Kopfverletzung zurückkehren. Offen ist, ob Rönnow oder Fährmann im Tor stehen wird. Arsenal-Rückkehrer Kolasinac ist noch nicht spielberechtigt. Bei Hertha fällt Kapitän und Abwehrchef Boyata mit einer Fußprellung aus.

BESONDERES: Hertha BSC ist das letzte Bundesliga-Team, gegen das Schalke ein Pflichtspiel gewinnen konnte. Am 4. Februar 2020 gewann Königsblau im Pokal-Achtelfinale gegen die Berliner 3:2 nach Verlängerung. Deren Trainer war damals noch Klinsmann.

VfB Stuttgart - RB Leipzig (Samstag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Beide Mannschaften spielen bislang eine starke Saison. Leipzig steht dicht hinter den Bayern, Aufsteiger Stuttgart ist an den Europapokalrängen dran. Aber der VfB hat bislang noch kein Heimspiel gewonnen.

STATISTIK: In den bisherigen vier Aufeinandertreffen konnte Stuttgart noch nie gegen Leipzig gewinnen.

PERSONAL: Der VfB muss eventuell auf den erkälteten Didavi verzichten. Den Leipzigern fehlen die verletzten Nkunku, Henrichs, Laimer, Kluivert und Konaté. Ein Einsatz von Mukiele ist sehr fraglich.

BESONDERES: VfB-Trainer Matarazzo und RB-Coach Nagelsmann kennen sich aus gemeinsamen Hoffenheimer Zeiten. Nagelsmann hatte Matarazzo damals zu seinem Co-Trainer gemacht. Zuvor hatten sich beide im Rahmen der Fußball-Lehrer-Ausbildung ein Zimmer geteilt.

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Liga-Spielen ist der BVB aus den Champions-League-Rängen gerutscht. Auch Wolfsburg steht in der Tabelle zwei Punkte vor Dortmund und hat in dieser Saison bislang nur gegen Bayern München verloren.

STATISTIK: Seit dem Pokalfinal-Triumph 2015 warten die Wolfsburger gegen den BVB auf einen Sieg. Neun der vergangenen zehn Partien haben sie verloren und nur einmal Remis gespielt.

PERSONAL: Die Dortmunder Hoffnungen ruhen auf Torjäger Haaland, der nach seinem Muskelfaserriss zurückkehrt. Dafür fehlt Shootingstar Moukoko wegen Kniebeschwerden. Bei den Gästen fällt ausgerechnet der Ex-Dortmunder Philipp mit einer Muskelverletzung aus.

BESONDERES: In der Vorsaison waren die Voraussetzungen gleich: Der Tabellenfünfte Dortmund empfing den einen Rang besser platzierten VfL Wolfsburg - am Ende setzte sich der BVB klar mit 3:0 durch.

FC Bayern München - FSV Mainz 05 (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Die Bayern starten als Primus ins neue Jahr. Mainz steht auf einem Abstiegsplatz. Nach der Ablösung von 05-Coach Lichte soll mit Nachwuchscoach Siewert als Interimslösung eine Überraschung gelingen.

STATISTIK: Lewandowski erzielte die letzten fünf Tore der Bayern. 17 Treffer nach 13 Liga-Spieltagen schaffte vor dem Polen nur ein Spieler - und das zweimal: Bayern-«Bomber» Gerd Müller.

PERSONAL: Kimmich dürfte nach seinem Kurz-Comeback in Leverkusen wieder in der Münchner Startelf auflaufen. Was Siewert bei Mainz verändern will, verriet er nicht. Niakhaté (Gelb-Sperre), Öztunali (muskuläre Probleme) und Kunde (Knie-OP) fallen aus.

BESONDERES: In den letzten sieben Ligaspielen gerieten die Bayern jeweils in Rückstand, achtmal nacheinander passierte dies noch nie.

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