Vor Schalke-Spiel
Hoffenheim-Coach Hoeneß: Abstiegskampf ist «kein Thema»

Zuzenhausen (dpa) - Trotz der bisher holprigen Bundesliga-Saison macht sich Trainer Sebastian Hoeneß bei der TSG 1899 Hoffenheim keine Gedanken über einen möglichen Abstiegskampf.

Donnerstag, 07.01.2021, 11:59 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 12:02 Uhr
Ist mit Hoffenheim gegen Schalke gefordert: 1899-Coach Sebastian Hoeneß.
Ist mit Hoffenheim gegen Schalke gefordert: 1899-Coach Sebastian Hoeneß. Foto: Uwe Anspach

«Das ist kein Thema. Wir sind viel zu früh in der Saison», sagte der 38-Jährige in einem Interview der « Bild-Zeitung ». Hoeneß stehe mit Sportchef Alexander Rosen , der Geschäftsführung und auch  Dietmar Hopp «im vertrauensvollen Austausch», versicherte er. «Ich weiß, dass sie die Situation so realistisch einschätzen wie ich.»

Der Europa-League-Starter aus dem Kraichgau hat bislang 15 Punkte geholt und liegt damit nur fünf Zähler vor Aufsteiger Arminia Bielefeld, der sich derzeit auf dem Relegationsplatz 16 befindet. Das Spiel beim FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird deshalb zu einer extrem wichtigen Prüfung für die TSG.

Zudem will Hoeneß erst gar nicht auf den ständig genannten Tasmania-Rekord schauen. «Das ist für mich nachzuvollziehen, dass es medial und für die Fans ein Thema ist, aber für uns ist es total irrelevant», sagte er. Es gebe keinen Grund, dies in der Mannschaft zu thematisieren.

Nur noch gegen Hoffenheim können die seit 30 Spielen sieglosen Schalker verhindern, dass sie den fast 55 Jahre alten Bundesliga-Negativrekord von Tasmania Berlin einstellen. Die Mannschaft war 1965/66 in 31 Begegnungen ohne Erfolg geblieben.

Der Druck auf Hoeneß, der zum Saisonauftakt vom FC Bayern München II gekommen war, würde bei eine Blamage beim Tabellenletzten weiter wachsen. Der Neffe von Uli Hoeneß und Sohn von Dieter Hoeneß sieht jedoch weiter Rückendeckung vom Verein. Er sei mit Rosen, Mäzen Dietmar Hopp und den Geschäftsführern im ständigen Austausch: «Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen.» Es gebe auch keinen Grund, bei den Verantwortlichen nachzufragen, ob die Partie auf Schalke ein Endspiel für ihn persönlich sei.

© dpa-infocom, dpa:210106-99-924222/4

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