Vorfall vom Berlin-Derby
DFB stellt Verfahren gegen Hertha-Profi Ascacibar ein

Frankfurt/Main (dpa) - Santiago Ascacibar kommt nach einem kurzen Nachspiel des Berliner Bundesliga-Derbys ohne Strafe davon. Der Deutsche Fußball-Bund stellte das Verfahren gegen den argentinischen Profi von Hertha BSC ein.

Donnerstag, 08.04.2021, 12:21 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 12:24 Uhr
Muss keine Strafe durch den DFB fürchten: Herthas Santiago Ascacibar (2.v.r).
Muss keine Strafe durch den DFB fürchten: Herthas Santiago Ascacibar (2.v.r). Foto: Andreas Gora

«Nach den Ermittlungen des Kontrollausschusses sind die Voraussetzungen eines krass sportwidrigen Verhaltens gemäß § 8 Nr. 8 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung im vorliegenden Fall nicht gegeben», hieß es zur Erklärung. Das DFB-Sportgericht stimmte dem Kontrollausschuss zur Verfahrenseinstellung zu.

Ascacibar soll im Berliner Hauptstadt-Duell zwischen Gastgeber Union und Hertha Gegenspieler Nico Schlotterbeck nach einem Foulspiel in der 78. Minute beleidigt haben. In TV-Berichten war die Beleidigung deutlich zu hören, nach Angaben des DFB vom Mittwoch hatte Schiedsrichter Sascha Stegemann keine Äußerung mitbekommen. Für das Foul hatte der 24 Jahre alte Hertha-Akteur die Gelbe Karte gesehen.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-126027/2

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7906337?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F204%2F50820%2F
Nachrichten-Ticker