Olympique Lyon
«Der nächste» Titel: Marozsán gewinnt französichen Pokal

Dzsenifer Marozsán hat mit Olympique Lyon einen weiteren Titel geholt. Der Gewinn des französischen Pokals dürfte der Fußball-Nationalspielerin zusätzliches Selbstvertrauen für die Champions League geben. Dort wartet nun der deutsche Vizemeister.

Montag, 10.08.2020, 12:59 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 13:02 Uhr
Spielt in Frankreich für Olympique Lyon: Dzsenifer Marozsán.
Spielt in Frankreich für Olympique Lyon: Dzsenifer Marozsán. Foto: Sebastian Gollnow

Auxerre (dpa) - Dzsenifer Marozsán kennt das Gefühl. Die deutsche Fußball-Nationalspielerin hat mit Olympique Lyon den französischen Pokal gewonnen, es ist der dritte für ihren ohnehin schon üppig gefüllten Trophäenschrank.

«Und der nächste», schrieb die 28-Jährige auf Facebook über ein Foto von ihr mit Medaille und Pokal. Durch das 4:3 im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain wird nicht nur ihre Titelsammlung größer, auch die Chance auf das Triple lebt.

Nachdem Lyon schon die Meisterschaft gewonnen hat, besteht nun beim Finalturnier der Champions League vom 21. bis 30. August in Bilbao und San Sebastián die Möglichkeit auf den dritten großen Titel der Saison. Der Pokalsieg dürfte Marozsán und Lyon Selbstbewusstsein für das Viertelfinale am 22. August geben. Gegner ist der FC Bayern München.

Olympique sei schwer zu stoppen, schrieb die französische Sportzeitung «L'Équipe»: «Am Sonntagabend gewann Lyon seinen neunten französischen Pokal und beendete damit eine der erfolgreichsten Wochen in der Geschichte des Clubs mit Bravour, zwei Tage nachdem sich die Herrenmannschaft für das Champions-League-Viertelfinale qualifiziert hatte.»

Marozsán, die ihren Vertrag in Lyon im Juni um drei Jahre bis 2023 verlängert hatte, verwandelte ihren Elfmeter im Finale gegen Paris. Sollte sie auch noch die Champions League gewinnen, wäre es ihr vierter Königsklassen-Triumph mit Lyon in Serie.

OL dominiert den Wettbewerb seit Jahren und tritt auch gegen die Bayern als Favorit an. «Mit Lyon wartet der absolute Topfavorit und Seriensieger auf uns. Das ist sicherlich kein glückliches Los. Aber wir nehmen diese Herausforderung an», hatte Bayern-Coach Jens Scheuer nach der Auslosung im vergangenen Jahr gesagt.

© dpa-infocom, dpa:200810-99-106704/3

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