Disziplinarverfahren
AS Rom droht Strafe wegen rassistischer Gesänge

Rom (dpa) - Wegen rassistischer Gesänge ihrer Anhänger während des Champions-League-Spiels beim FC Chelsea droht AS Rom eine Strafe. Weil Fans Affenlaute imitiert hätten, habe die UEFA ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Freitag, 20.10.2017, 14:10 Uhr

Anhänger des AS Romas sollen Affenlaute imitiert haben.
Anhänger des AS Romas sollen Affenlaute imitiert haben. Foto: Angelo Carconi

Die Laute sollen sich Medienberichten zufolge bei dem Spiel am Mittwoch gegen den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger gerichtet haben, der im Sommer von dem italienischen Hauptstadtclub zum FC Chelsea gewechselt war.

Der Fall werde am 16. November verhandelt, hieß es. Chelsea trifft am 31. Oktober im Olympiastadion in der italienischen Hauptstadt im Rückspiel auf Rom.

Rüdigers Mutter stammt aus Sierra Leone, während der Zeit bei seinem Ex-Club AS Rom in Italien war er mehrmals rassistisch beleidigt worden und hatte entschlossenes Handeln der Verbände bei fremdenfeindlichen Beleidigungen in Stadien gefordert.

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