Sprüche gegen Sané
Mildes Urteil nach rassistischen Sprüchen bei Länderspiel

Braunschweig (dpa) - Nach rassistischen Beleidigungen bei einem Fußball-Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (1:1) vom 20. März in Wolfsburg sind zwei von drei Beschuldigten straffrei geblieben. 

Mittwoch, 15.05.2019, 13:31 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 13:36 Uhr
Nationalspieler Leroy Sané ist während der Partie gegen Serbien von Zuschauern rassistisch beleidigt worden.
Nationalspieler Leroy Sané ist während der Partie gegen Serbien von Zuschauern rassistisch beleidigt worden. Foto: Christian Charisius

Nach Angaben des Amtsgerichts  Braunschweig muss lediglich ein dritter Mann mit einer Strafe von 2400 Euro rechnen, weil er «Sieg Heil» skandierte. Vor dem Amtsgericht Wolfsburg wurde ein entsprechender Strafbefehl gestellt. Zunächst hatte die «Bild» berichtet.

Die drei Männer hatten eingeräumt, einige Spieler, darunter Leroy Sané und Ilkay Gündogan, als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Doch die Beleidigungen reichen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht für ein Verfahren wegen Volksverhetzung aus.

Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6614414?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F204%2F70842%2F
Tränen fließen schon vor der Trauung
Groß war die Freude bei (v.l.) Dorothee Ostermann, dass sie an der Trauung von Catarina Merz und Sohn Nils Hölting teilnehmen konnte. Ermöglicht haben das der Wünschewagen des ASB und die Helfer (v.r.) Franziska Burlage, Marlies Kogge und Christian Zimpel.
Nachrichten-Ticker