DFB-Direktor
Bierhoff: Auch künftig Länderspiele in kleineren Stadien

Wolfsburg (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird nach Aussage von DFB-Direktor Oliver Bierhoff auch künftig Länderspiele in kleineren Stadien spielen.

Mittwoch, 20.03.2019, 08:09 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 08:12 Uhr
Oliver Bierhoff: «Wir werden auch wieder einige Spiele in kleineren Stadien austragen.»
Oliver Bierhoff: «Wir werden auch wieder einige Spiele in kleineren Stadien austragen.» Foto: Peter Steffen

«Wir wollen den Weg, den wir nach der WM eingeschlagen haben, weiter fortsetzen und Nähe zu den Fans haben. Wir werden auch wieder einige Spiele in kleineren Stadien austragen, die hoffentlich ausverkauft sind», sagte Bierhoff dem «Sportbuzzer».

Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw bestreitet den Jahresauftakt mit einem Testspiel gegen Serbien in Wolfsburg. Zuletzt waren nur noch wenige der 26.000 Karten für die Partie verfügbar. Bis vor kurzem hatte der DFB keine Länderspiele in Arenen mit einem Fassungsvermögen unter 30.000 Zuschauern ausgetragen.

Das nächste Heimspiel am 11. Juni findet in der EM-Qualifikation gegen Estland in Mainz statt. Das dortige Stadion bietet rund 33.300 Zuschauern Platz. Die Stadien der weiteren Heimspielorte 2019, Hamburg, Dortmund, Mönchengladbach und Frankfurt, haben alle ein deutlich größeres Fassungsvermögen.

In den vergangenen Jahren waren mehrere Spiele der Nationalmannschaft nicht ausverkauft gewesen. Nach Berechnungen des «Sportbuzzers» war der Zuschauerschnitt mit 46.290 Zuschauern im vergangenen Jahr trotz der WM-Enttäuschung allerdings höher als im Jahr zuvor (44.119) und auch höher als im Jahr des WM-Sieges 2014 (45.792).

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