Zweite Bundesliga
Torwart-Routinier Hofmann nach Patzer untröstlich

Regensburg (dpa) - Nach seinem unglaublichen Blackout verlor Regensburgs Torhüter-Routinier Michael Hofmann auch den Kampf gegen die Tränen.

Sonntag, 23.09.2012, 15:09 Uhr

«Das ist peinlich», schluchzte der fast 40 Jahre alte Jahn-Keeper nach seinem spielentscheidenden Patzer beim 0:1 (0:1) in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Energie Cottbus . «Ich darf keine Fehler machen. Ich muss meinem Sohn, meinen Kindern in der Jugend Sachen erklären, und dann mache ich solche Sachen.»

Hofmann hatte in der 4. Minute einen völlig harmlosen Schuss von Energie-Profi Dennis Sörensen zum Entsetzen der heimischen Fans ins Tor gleiten lassen. Zwar spielte nach dem unnötigen Gegentor eigentlich nur noch Regensburg und kam wiederholt zu gefährlichen Situationen vor dem Tor der Gäste. Doch mehr als zwei Latten- und ein Pfostentreffer sprangen für die unglücklichen Oberpfälzer nicht heraus. Der Neuling steckt nach der vierten Niederlage in Serie tief im Tabellenkeller fest.

Hofmann selbst orakelte nach dem Patzer über seine eigene Zukunft und wollte mit den Verantwortlichen in Regensburg reden. «Wie die Mannschaft gespielt hat, muss sie keine Angst haben, in der Zukunft den Klassenerhalt zu schaffen», sagte der 39-Jährige. «Was ich persönlich entscheide, muss man jetzt einfach mal sehen.»

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