2. Liga
Pyro-Derby: Geldstrafen für St. Pauli und Dynamo

Hamburg (dpa) - Die Pyro-Ausschreitungen ihrer Fans kommen die Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli und Dynamo Dresden teuer zu stehen.

Dienstag, 16.04.2019, 17:11 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 17:14 Uhr
Fans des FC St. Pauli brannten im Stadtderby gegen den Hamburger SV auf den Rängen Pyrotechnik ab.
Fans des FC St. Pauli brannten im Stadtderby gegen den Hamburger SV auf den Rängen Pyrotechnik ab. Foto: Axel Heimken

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte St. Pauli wegen der Vorfälle im Stadtderby gegen den Hamburger SV zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Dynamo Dresden muss nach zwei Vorfällen 48.000 Euro zahlen.

Beide Clubs haben die Strafen akzeptiert, somit sind die Urteile rechtskräftig. Bei der 0:4-Niederlage des FC St. Pauli war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden.

Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. «Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird», sagte St. Pauli-Präsident Oke Göttlich in einer Mitteilung.

Etwa ein Drittel der Strafe kann der Kiezclub nutzen, um weitere Sicherheitsvorkehrungen im Millerntor-Stadion zu treffen. So sollen unter anderem Umbauten im Bereich der Südtribüne erfolgen. Dort war beim Derby ein Eingang von Fans gestürmt worden.

Die Dresden-Fans hatten am 11. Februar in der Partie beim Hamburger SV und am 1. April im Spiel beim FC Erzgebirge Aue Pyrotechnik gezündet. Auch die Sachsen können ein Drittel der Strafe für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6547948?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F204%2F50823%2F
Auf den Hund kommen
Die App aus Münster, die Hunderassen erkennt, ist nicht nur in Deutschland erfolgreich. Die Start-up-Gründer haben die Anwendung deshalb schon in zahlreiche Sprachen übersetzen lassen – mal professionell, mal von begeisterten App-Nutzern.
Nachrichten-Ticker