2. Liga
MSV Duisburg nach Sieg gegen Heidenheim abgestiegen

Duisburg (dpa) - Der MSV Duisburg ist zum vierten Mal nach 1986, 2013 und 2016 aus der 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen.

Sonntag, 12.05.2019, 17:31 Uhr aktualisiert: 12.05.2019, 17:34 Uhr
Heidenheims Robert Glatzel (M)und die Duisburger Dustin Bomheuer (l) und Enis Hajri versuchen an den Ball zu kommen.
Heidenheims Robert Glatzel (M)und die Duisburger Dustin Bomheuer (l) und Enis Hajri versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Bernd Thissen

Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht unterlag unter anderem durch ein kurioses Eigentor von Dustin Bomheuer mit 3:4 (1:2) gegen den 1. FC Heidenheim und verspielte ihre letzte Chance auf den Klassenverbleib.

Durch die 17. Saisonniederlage am 33. Spieltag kann der Traditionsclub auf dem letzten Tabellenrang bereits vor dem abschließenden Spieltag nicht mehr Relegationsplatz 16 erreichen. Heidenheim reichte der Sieg nicht, um die zuvor geringen Chancen zum Aufstieg zu wahren.

Vor 14.392 Zuschauern in Duisburg erzielten Robert Glatzel (27. Minute), Denis Thomalla (37.), Bomheuer (58./Eigentor) und Niklas Dorsch (82.) die Tore für Heidenheim. Moritz Stoppelkamp (33.) markierte im Anschluss an einen durch Kevin Wolze verschossenen Handelfmeter das zwischenzeitliche 1:1. Bomheuer war vor seinem Eigentor auch für den MSV erfolgreich (51.), zudem traf Lukas Daschner (81.).

Der MSV begann das Match offensiv und mit großer Leidenschaft, leistete sich aber viele Abspielfehler und war im Angriff zu ungenau. Heidenheim agierte solide und nutzte vor der Pause die Duisburger Fehler in der Defensive zu Treffen von Glatzel und Thomalla. Im zweiten Abschnitt erhöhte der MSV den Druck, doch nach dem 2:2 köpfte Bomheuer den Ball zum Entsetzen der Duisburger unbedrängt ins eigene Tor.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6606932?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F204%2F50823%2F
Tränen fließen schon vor der Trauung
Groß war die Freude bei (v.l.) Dorothee Ostermann, dass sie an der Trauung von Catarina Merz und Sohn Nils Hölting teilnehmen konnte. Ermöglicht haben das der Wünschewagen des ASB und die Helfer (v.r.) Franziska Burlage, Marlies Kogge und Christian Zimpel.
Nachrichten-Ticker