Bundesliga-Absteiger
Hitzlsperger lässt Gentner-Zukunft beim VfB weiter offen

Stuttgart (dpa) - Sportvorstand Thomas Hitzlsperger lässt nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga die Zukunft von Kapitän Christian Gentner beim VfB Stuttgart weiter offen.

Mittwoch, 29.05.2019, 15:19 Uhr aktualisiert: 29.05.2019, 15:22 Uhr
Seine Zukunft beim VfB Stuttgart ist noch nicht geklärt: Christian Gentner.
Seine Zukunft beim VfB Stuttgart ist noch nicht geklärt: Christian Gentner. Foto: Sebastian Gollnow

Er werde in der kommenden Woche auf die Ex-Nationalspieler Gentner , Dennis Aogo und Andreas Beck zugehen, deren Verträge Ende Juni auslaufen. «Die werden von mir hören. Ich werde mit Sven Mislintat genau überlegen, welche Spieler uns in der neuen Saison helfen werden und welche nicht», sagte der 37-Jährige. Die Kaderplanung sei gemeinsam mit Sportdirektor Mislintat das derzeit wichtigste Thema für ihn, sagte der Ex-Profi.

Die Schwaben verpflichteten wenig später Philipp Klement vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn 07. Der 26-jährige Linksfuß erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023. «Wir brauchen Spieler wie Philipp Klement, die uns in der zweiten Liga besser machen und auch ganz klar das Potenzial für die Bundesliga mitbringen», sagte Hitzlsperger über den Topscorer der Ostwestfalen.

Anto Grgic wird den VfB dagegen verlassen und beim FC Sion bleiben, der die Klausel für den bisher an den Schweizer Erstligisten ausgeliehenen Mittelfeldspieler gezogen hat. Zudem kehrt auch Hans Nunoo Sarpei nicht zum VfB zurück und bleibt beim künftigen Zweitliga-Rivalen SpVgg Greuther Fürth. Zudem besitzt der bisher von Hertha BSC ausgeliehene Alexander Esswein keinen für die 2. Liga gültigen Vertrag, weshalb über eine Weiterverpflichtung nachgedacht werden müsse, sagte Hitzlsperger.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6650110?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F204%2F50823%2F
Der Münsteraner, der von Stauffenbergs Attentats-Plänen wusste
Zwischen 1940 und 1944 gehörte Paulus van Husen dem Oberkommando der Wehrmacht an.
Nachrichten-Ticker