Handball
Flensburg holt nach Kiels Lauge auch Hamburgs Toft Hansen

Die SG Flensburg-Handewitt hat ihre personellen Planungen für die neue Handball-Saison bereits abgeschlossen. In Rasmus Lauge und Henrik Toft Hansen kommen zwei weitere Dänen in den hohen Norden.

Dienstag, 05.05.2015, 15:05 Uhr

Flensburg (dpa) - Die SG Flensburg-Handewitt treibt die Planungen für die kommende Handball-Bundesligasaison voran. Nach Rasmus Lauge wechselt in Henrik Toft Hansen vom HSV Hamburg ein weiterer dänischer Nationalspieler an die Förde, teilten die Flensburger mit.

Wenige Stunden nach Bekanntgabe der Verpflichtung des Kielers Lauge bis 2018 meldete die SG, dass auch Toft Hansen einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Als weitere Verstärkungen hatte der Champions-League-Sieger von 2014 zuvor schon Michael Nicolaisen und Petar Djordjić unter Vertrag genommen.

«Damit sind unsere Planungen für die kommende Spielzeit zunächst abgeschlossen», erklärte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. Da die SG erneut in der Liga, im DHB-Pokal und in einem europäischen Wettbewerb gefordert sei, wolle man sich im Kader breiter aufstellen.

«Henrik passt mit seiner Spielweise und seiner Mentalität gut zu unserer Mannschaft und unserem Verein», sagte Trainer Ljubomir Vranjes über den Noch-Hamburger.

Der verlässt den HSV auf eigenen Wunsch, wie dessen Geschäftsführer Christian Fitzek sagte. Toft Hansen habe ein verbessertes Angebot für einen Zweijahresvertrag abgelehnt. «Stattdessen ist er auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt, dass seine Freundin schwanger sei und das gemeinsame Kind in Dänemark geboren werden soll», sagte Fitzek. «Daraufhin haben wir seinem Wunsch entsprochen und ihm die Freigabe erteilt.»

Auf eigenen Wunsch verlässt auch Lauge Rekordmeister Kiel, bei dem er in Domagoj Duvnjak, Joan Canellas und dem derzeit verletzten Filip Jicha starke Konkurrenten auf seinen Positionen vor sich hat. «Ich bin dem THW dankbar, dass er mich bei meiner Entscheidung für mehr Spielpraxis unterstützt», erklärte der Rückraumspieler, der für sein Heimatland in 63 Länderspielen 101 Tore erzielt hat. «Durch Rasmus wird unser Spiel noch einmal mehr variabler. Wir sind nun sehr breit in unserem Rückraum aufgestellt», meinte SG-Coach Vranjes.

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