Handball-Europacup
THW Kiel und Berlin im EHF-Pokal weiter ungeschlagen

Die deutschen Handball-Clubs agieren auf internationalem Parkett mit unterschiedlichem Erfolg. Zwei Siege, eine Niederlage lautet die Wochenendbilanz im EHF-Cup.

Sonntag, 24.02.2019, 17:14 Uhr aktualisiert: 24.02.2019, 17:18 Uhr
Füchse Berlin lassen im EHF-Pokal nichts anbrennen.
Füchse Berlin lassen im EHF-Pokal nichts anbrennen. Foto: Andreas Gora

Kiel (dpa) - Titelverteidiger Füchse Berlin und Rekordmeister THW Kiel bleiben im EHF-Pokal auf Erfolgskurs. Das noch ungeschlagene Duo aus der Handball-Bundesliga verbuchte jeweils den dritten Sieg in der Gruppenphase.

Die Kieler bezwangen den dänischen Vertreter GOG Handbold locker mit 37:23 (19:10), Berlin kam beim spanischen Club BM Logroño zu einem 34:29 (15:16). Die TSV Hannover-Burgdorf verlor dagegen 25:28 (16:16) in Tatabanya und muss nach der zweiten Niederlage um das Weiterkommen bangen.

Im Topduell der Gruppe D ließ Kiel vor heimischer Kulisse von Beginn an keine Zweifel am Erfolg gegen den Tabellenzweiten der dänischen Weltmeister-Liga aufkommen. Schon nach einer Viertelstunde lag der THW mit fünf Toren vorn, zur Pause betrug das Polster neun Treffer.

Dank eines starken Niklas Landin im Tor wurde der Vorsprung nach dem Wechsel weiter ausgebaut. Beste Werfer für die Kieler (6:0 Punkte), die als Ausrichter des Final-Four-Turniers bei einem Gruppensieg direkt ins Halbfinale einziehen würden, waren die beiden Außen Niclas Ekberg mit zehn Toren und Rune Dahmke (9).

Der Cup-Verteidiger aus Berlin tat sich am Samstag in Spanien ohne den verletzten Nationalspieler Paul Drux lange schwer, ehe der Sieg feststand. «Wir haben nicht die Einstellung gefunden, der Torwart war nicht da und wir haben viele technische Fehler gemacht», kritisierte Trainer Velimir Petkovic die Leistung in der ersten Halbzeit. Mit 6:0 Punkten führen die Füchse die Gruppe A vor dem letztjährigen Endspielgegner Saint-Raphael Var aus Frankreich (4:2) an. «Wir wissen aber, dass wir noch viel an uns arbeiten müssen», mahnte der Sportliche Leiter Volker Zerbe.

Das gilt noch mehr für Hannover. Nach der Niederlage bei Grundfos Tatabanya fielen die Niedersachsen in der Gruppe B mit 2:4 Punkten auf Rang drei hinter die Ungarn (4:2) und Spitzenreiter RK Nexe (6:0) zurück. Nationalspieler Kai Häfner, Weltmeister Morten Olsen und Timo Kastening trafen jeweils fünfmal.

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