Sonstige
Bamberg auf Platz eins - Endspiel in Frankfurt

Auch nach dem vorletzten Spieltag der Basketball-Saison stehen noch wichtige Entscheidungen aus. Drei Teams hoffen auf die Playoffs, im Abstiegskampf kommt es zu einem Endspiel zwischen Frankfurt und Ludwigsburg.

Sonntag, 21.04.2013, 12:07 Uhr

Frankfurt /Main (dpa) - Mit dem ersten Sieg gegen ALBA Berlin im vierten Vergleich der Saison haben sich die Brose Baskets Bamberg in der Basketball-Bundesliga den ersten Platz nach der Hauptrunde gesichert.

Der Titelverteidiger gewann am Samstag das Prestigeduell mit 89:80 und hat damit in den Playoffs bis zu einem möglichen Finaleinzug zunächst Heimrecht.

Im Tabellenkeller fällt die Entscheidung über den zweiten Absteiger neben den LTi Gießen 46ers dagegen erst in einem Endspiel am kommenden Samstag. Der Verlierer der Begegnung Fraport Skyliners Frankfurt gegen Neckar Riesen Ludwigsburg muss den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten, nachdem beide Teams ihre Heimspiele am vorletzten Spieltag verloren. Auch die letzten beiden Tickets für die Playoffs werden erst am kommenden Wochenende vergeben. Bonn, Würzburg und Hagen konnten nicht gewinnen und müssen weiter zittern.

Richtig dramatisch wird es im Abstiegs-Showdown. Während die TBB Trier nach dem 78:70 in Frankfurt ebenso gerettet ist wie die Eisbären Bremerhaven, der BBC Bayreuth, die Phantoms Braunschweig und der Mitteldeutsche BC, müssen Frankfurt und Ludwigsburg bis zum Schluss bangen.

Die Skyliners vergaben in eigener Halle gegen Trier die große Chance, vorzeitig alles klar zu machen. «Wir haben nicht so gespielt, als ob wir dieses Spiel wirklich gebraucht hätten», kritisierte Frankfurts Trainer Muli Katzurin. «Wir haben einfach nicht genug gekämpft. Ich sage nicht, dass wir keinen Einsatz gezeigt haben, aber es war eben nicht genug. Das ist enttäuschend», meinte der Israeli.

Die Hessen, die ohne ihre beiden etatmäßigen Aufbauspieler Devin Gibson (Erkältung) und Dawan Robinson (Lungenembolie) auskommen mussten, entschieden das erste Viertel zwar mit 22:18 für sich, danach bekamen sie ihre Nerven aber nicht mehr in den Griff. Dagegen schafften die Trierer angeführt von Junioren-Nationalspieler Andreas Seiferth (14 Punkte) den Klassenverbleib. «Ich bin natürlich überglücklich und stolz auf das Team», lobte TBB-Coach Henrik Rödl.

Große Enttäuschung herrschte dagegen in Ludwigsburg. Trotz einer starken Leistung verloren die Neckar Riesen gegen Bayern München mit 68:74. Auch 16 Zähler von Lucca Staiger konnten die Niederlage nicht verhindern, weil dessen Nationalmannschaftskollege Robin Benzing mit 17 Punkten glänzte. «Jetzt haben wir ein Endspiel in Frankfurt», sagte Ludwigsburgs Trainer John Patrick.

Frisches Selbstvertrauen für die Playoffs holten sich derweil die Brose Baskets. Nach der Niederlage gegen ALBA im Hinspiel und den beiden Pleiten gegen den Pokalsieger in der Euroleague tat der Sieg am Samstag den Franken richtig gut. «Das Spiel war heute sehr wichtig für uns», gestand Bambergs Trainer Chris Fleming. Er lobte besonders den 21 Jahre alten Center Philipp Neumann, der auf 19 Punkte und fünf Rebounds kam. «Ich bin sehr stolz auf seine Leistung.»

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