Volleyball
Beach-Duo Ludwig/Walkenhost verpasst Medaille

Die deutschen Beachvolleyballer haben ihre gute WM-Form mit auf die Welttour genommen. Ludwig/Walkenhorst kratzen bei den Damen an den Medaillenrängen, Holtwick/Semmler melden sich nach der WM-Enttäuschung zurück. Und auch die Männer sind dran.

Sonntag, 14.07.2013, 13:32 Uhr

Für eine Medaille hat es bei Laura Ludwig (l) und Kira Walkenhorst nicht gereicht. Foto: Peter Klaunzer
Für eine Medaille hat es bei Laura Ludwig (l) und Kira Walkenhorst nicht gereicht. Foto: Peter Klaunzer Foto: dpa

Gstaad/Berlin (dpa) - Platz fünf bei der WM, jetzt Vierte beim Grand Slam in Gstaad - die deutschen Beachgirls Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind dran an der absoluten Weltspitze.

Beim Welttour-Turnier in der Schweiz verloren die Hamburgerinnen das «kleine Finale» um Platz drei gegen die Brasilianerinnen Talita/Lima mit 0:2 (14:21, 13:21).

Für die Olympia-Fünfte Ludwig war es mit ihrer neuen Partnerin Walkenhorst die beste Platzierung auf der World Tour. Als Turnier-Vierte kann das Duo 10 000 Euro mit nach Hause nehmen. Nach dem Rücktritt von Sara Goller nach Olympia 2012 spielt die 27 Jahre alte Ludwig mit der 22-jährigen Walkenhorst aus Essen, die als größtes deutsches Talent gilt.

Ludwig will auf dem Weg zu Olympia 2016 in Rio de Janeiro mit Walkenhorst nicht nur das Niveau erreichen, auf dem sie mit Goller jahrelang in der internationalen Spitze mitgespielt hatte. «Ich will noch besser werden», meinte die gebürtige Berlinerin. Seit den WM-Spielen in Polen hat das neu zusammengestellte Duo die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. «Es ist generell schon eine Steigerung zu erkennen. Aber wir haben unser Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft», meinte Ludwig.

Die deutschen Meisterinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler, die bei der jüngsten WM in Stare Jablonki als Medaillenkandidatinnen schon in der ersten K.o.-Runde ausgeschieden waren, erkämpften sich in Gstaad Platz fünf. «Nach dem WM-Auftritt war das wieder ein guter Anfang», sagte Holtwick . Gestoppt wurden die deutschen Meisterinnen erst von Talita/Lima aus Brasilien, als es um den Einzug ins Halbfinale ging. «Gegen die beiden haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht, da waren andere Partien in diesem Turnier deutlich besser», bemerkte die Berlinerin Holtwick.

Die WM-Dritten Jonathan Erdmann und Kay Matysik scheiterten beim fünften Grand Slam des Jahres im Viertelfinale knapp mit 0:2 (21:23, 19:21) an den Brasilianern Pedro/Bruno, die an Nummer zwei gesetzt waren, und wurden Fünfte. Die Hamburger Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif kamen auf Rang neun. Nach nur einem Sieg in vier Spielen musste sich Sebastian Fuchs mit seinem Interimspartner Eric Koreng schon zeitig verabschieden, nachdem Olympiasieger Julius Brink wegen seiner Muskelverletzung erneut nicht antreten konnte. «Ich bin enttäuscht. Ich habe mehr von mir erwartet», erklärte Fuchs.

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