DEL-Finale
Hält die Auswärtsserie? Adler Mannheim empfangen EHC München

Mannheim und München kämpfen um die 2:1-Führung in der Finalserie um die Eishockey-Meisterschaft. Der Heimvorteil war in der Saison bislang gar kein Faktor zwischen den zwei Top-Teams. Das will Mannheim am Ostermontag in der eigenen SAP-Arena ändern.

Montag, 22.04.2019, 13:21 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 13:24 Uhr
Im DEL-Finale zwischen Adler Mannheim und EHC München wird heftig um den Puck gekämpft.
Im DEL-Finale zwischen Adler Mannheim und EHC München wird heftig um den Puck gekämpft. Foto: Michael Deines

Mannheim (dpa) - Mit ihrer starken Defensive um Goalie Dennis Endras können die Adler Mannheim im Finale der Deutschen Eishockey Liga ( DEL ) gegen München in Führung gehen und eine Serie brechen.

Nach sechs Auswärtssiegen in sechs Duellen zwischen den beiden Topteams in dieser Saison wollen am Ostermontag (14.00 Uhr/Magenta Sport) die Adler als erste Heimmannschaft jubeln. Neben dem Statistik-Kuriosum geht es um die Führung in der Best-of-Seven-Serie - dort steht es nach zwei Duellen 1:1. Die Mannschaft mit vier Siegen holt sich die Meisterschaft. Mannheim will den achten Titel, München als erster Verein seit Einführung der DEL viermal in Serie triumphieren.

Nach einem vor allem in der Abwehr erkämpften 3:0 am Samstag in München will Mannheim den Schwung mitnehmen, anders als bislang aber unnötige Strafzeiten und Münchner Überzahlsituationen vermeiden. «Das dürfen wir uns nicht nochmal erlauben», sagte Torhüter Endras. Weil München im Powerplay bislang enttäuscht, blieben die etlichen Strafzeiten nach Undiszipliniertheiten für Mannheim ohne Folge.

Der Titelverteidiger aus Bayern muss dagegen seine Chancenverwertung verbessern. «Wir haben zu wenige Scheiben zum Tor gebracht. Und wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen», sagte EHC-Kapitän Michael Wolf vor Partie Nummer drei. Das Duell der beiden besten Teams der Vorrunde wurde bislang weniger von den Sturmreihen - den zwei besten der Hauptrunde in der DEL - geprägt, sondern von Nickligkeiten, kleineren Handgemengen und viel Abwehrkampf.

Indes wurden die beiden Trainer Don Jackson (München) und Pavel Gross (Mannheim) mit einer Geldstrafe belegt worden. Dies hat die Deutsche Eishockey Liga als Konsequenz nach Handgreiflichkeiten am Ende des ersten Drittels entschieden. Jackson und Gross hätten es zugelassen, dass sich Spieler von der Bank kommend an Auseinandersetzungen auf dem Eis beteiligten, teilte die DEL mit. Beide Trainer hatten im Laufe der diesjährigen Playoffs bereits jeweils eine Strafe zahlen müssen. 

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