Fecht-WM
Medaillen-Hoffnungen Hartung und Ndolo starten in Budapest

Bei der Fecht-WM in Budapest startet heute die Hauptrunde. Für den Deutschen Fechter-Bund gehen unter anderem die Medaillen-Hoffnungen Alexandra Ndolo und Max Hartung auf die Bahn.

Donnerstag, 18.07.2019, 08:01 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 08:04 Uhr
Deutsche Medaillenhoffnung in Budapest: Max Hartung. 
Deutsche Medaillenhoffnung in Budapest: Max Hartung.  Foto: Federico Gambarini

Budapest (dpa) - Gleich am ersten Hauptrunden-Tag der Fecht-WM in Budapest gehen die beiden deutschen Hoffnungsträger an den Start. Ab 8.30 Uhr kämpft die EM-Dritte Alexandra Ndolo mit dem Degen in der BOK Sports Hall um eine Einzel-Medaille.

Ab 10.00 Uhr geht Team-Europameister Max Hartung auf die Bahn. Der Säbelspezialist, der 2014 mit der Mannschaft Weltmeister geworden war, musste wie Ndolo aufgrund der guten Platzierung in der Weltrangliste nicht in der Vorrunde antreten.

In dieser waren an den ersten drei Wettkampftagen zehn Athletinnen und Athleten der 24-köpfigen Mannschaft des Deutschen Fechter-Bundes ausgeschieden. Ndolo ist die einzig verbliebene Degenfechterin im Einzel. Allerdings stehen in Budapest die Team-Wettbewerbe besonders im Fokus. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio zählen gute WM-Ergebnisse teilweise doppelt für die Qualifikation. Stand heute würden die Säbelfechter und Florettfechterinnen nach Japan fliegen.

«Es ist das wichtigste Qualifikationsturnier für Olympia, da gilt volle Konzentration», hatte Sportdirektor Sven Ressel der Deutschen Presse-Agentur gesagt. «Wir haben eine gute Vorlage durch die EM, jetzt wollen wir diese bei der WM nutzen. In den Teams gilt es, sich möglichst unter den Top Acht zu platzieren.»

Bei der EM in Düsseldorf im Juni hatten die Säbelfechter Gold und die Florettherren Silber gewonnen. Im Einzel sorgten Hartung und Ndolo für zwei Bronzemedaillen. «In Budapest sind noch Amerikaner, Japaner, Koreaner mit dabei – das wird schon schwieriger», sagte Hartung. «Im Fechten lässt sich nach einer guten Leistung nicht so einfach sagen, dass man das sofort wiederholen kann.»

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