Extrembergsteiger
Alexander Huber rechnet mit Doping im Klettersport

Augsburg (dpa) - Der Extrembergsteiger Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle, wenn Klettern 2020 erstmals olympische Disziplin wird. «Bisher war Klettern eine sehr saubere Sportart, weil nicht viel Geld im Spiel ist», sagte er in einem Interview mit der «Augsburger Allgemeinen».

Sonntag, 24.11.2019, 07:24 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 07:28 Uhr
Der Extremkletterer Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle.
Der Extremkletterer Alexander Huber befürchtet künftige Dopingfälle. Foto: Tobias Hase

«Mit der Professionalisierung, den Nationalteams und der ärztlichen Betreuung wäre es ein Wunder, wenn das Klettern frei von Doping bliebe.» Den Reiz des Großereignis könne der 50-Jährige jedoch nachvollziehen: «Das ist sehr schwer zu sagen, ob ich mich dem Magneten Olympia hätte entziehen können.» Es stehe schließlich im Raum, der erste Olympiasieger zu werden. «Das ist natürlich schon eine Hausnummer.»

Alexander Huber und sein älterer Bruder Thomas - bekannt als die «Huberbuam», - gehören zu den besten Kletterern weltweit.

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