Bundestrainer zögert
Offene Personalien bei Volleyballern nach Olympia-Aus

Berlin (dpa) - Volleyball-Nationaltrainer Andrea Giani hat sich nach dem Olympia-Aus ausweichend zu seiner Zukunft geäußert.

Freitag, 10.01.2020, 22:58 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 23:02 Uhr
Ob Andrea Giani als Volleyball-Bundestrainer weitermacht, steht noch nicht fest.
Ob Andrea Giani als Volleyball-Bundestrainer weitermacht, steht noch nicht fest. Foto: Andreas Gora

«Wir müssen mit dem Präsidenten über die Zukunft reden», sagte der 49-jährige Italiener nach dem 0:3 im Finale des Qualifikationsturniers von Berlin gegen Frankreich. Deutschland verspielte damit die letzte Chance auf das Tokio-Ticket. Gianis Vertrag läuft in diesem Jahr aus.

Auch Kapitän Lukas Kampa hat noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. «Wenn nochmal eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft kommt, will ich das nicht ausschließen, ich fühle mich noch nicht so alt», sagte der 33 Jahre alte Zuspieler. Sein hohes Pensum seit 2008 in der Nationalmannschaft werde er allerdings «so nicht mehr schaffen.»

Verbandspräsident René Hecht wollte selbst in der Personalie Georg Grozer nichts ausschließen. «Wir werden uns erstmal nach diesem Wochenende in aller Ruhe zusammensetzen und das besprechen, was passiert ist», sagte Hecht. Der 35-jährige Grozer hatte bereits vor langer Zeit angekündigt, dass er höchstens bis Tokio in der Nationalmannschaft auflaufen werde.

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