Auszeichnung
DFB-Integrationspreis geht nach Hamburg, Freiburg und Herne

Berlin (dpa) - Am Abend vor dem Fußball-Länderspiel gegen Brasilien haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Mercedes-Benz in Berlin die Gewinner des 11. Integrationspreises ausgezeichnet.

Montag, 26.03.2018, 21:03 Uhr

DFB-Präsident Reinhard Grindel (r) verleiht den Integrationspreis in der Kategorie Schule - der geht nach Herne.
DFB-Präsident Reinhard Grindel (r) verleiht den Integrationspreis in der Kategorie Schule - der geht nach Herne. Foto: Soeren Stache

Die Preisträger 2018 sind der Altonaer FC 1893 aus Hamburg, die Step Stiftung aus Freiburg und die Hans Tilkowski Schule aus Herne. Die Auszeichnung soll vorbildliche Vereins-, Schul- und Projektarbeit belohnen.

«Fußball hat die Kraft, Brücken zu bauen und junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu verbinden», äußerte DFB-Präsident Reinhard Grindel . «Integrationsarbeit ist eine Frage der Zukunftsfähigkeit unseres Fußball», sagte Grindel bei der Galaveranstaltung in der Hauptstadt. Mittlerweile spielen 40.000 Flüchtlinge regulär in deutschen Fußballvereinen.

Viel Fußball-Prominenz war versammelt, darunter Weltmeister und EM-Botschafter Philipp Lahm sowie die Ex-Nationalspieler Cacau und Gerald Asamoah. «Der Integrationspreis zeigt, dass sich im vermeintlich Kleinen auch Großes bewegen lässt», sagte der gebürtige Brasilianer Cacau, der Integrationsbeauftragte des DFB .

Von insgesamt 162 Bewerbungen waren jeweils drei in den Kategorien Verein, Schule und kommunale/freie Träger nominiert. Die Gewinner erhielten jeweils ein Fahrzeug des DFB-Hauptsponsors Mercedes Benz im Wert von 45.000 Euro. Die übrigen Nominierten bekam je 10.000 Euro.

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