Schwimmerin hat Leukämie
Japans Olympia-Minister entschuldigt sich bei Schwimm-Star

Tokio (dpa) - Japans Olympia-Minister Yoshitaka Sakurada hat wegen umstrittener Äußerungen über die an Leukämie erkrankte Schwimmerin Rikako Ikee Abbitte leisten müssen.

Donnerstag, 14.02.2019, 09:43 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 09:46 Uhr
Japans Schwimm-Hoffnung Rikako Ikee hatte ihre Leukämie-Erkrankung öffentlich gemacht. Foto (2016): Patrick B. Kraemer/EPA
Japans Schwimm-Hoffnung Rikako Ikee hatte ihre Leukämie-Erkrankung öffentlich gemacht. Foto (2016): Patrick B. Kraemer/EPA Foto: Patrick B. Kraemer

Laut japanischen Medienberichten vom 14. Februar entschuldigte er sich für Bemerkungen, die so verstanden worden waren, als erachte er Japans Erfolg bei den Olympischen Spielen 2020 im eigenen Land für wichtiger als Ikees Genesung.

Nachdem Japans Schwimm-Star ihre Erkrankung bekanntgemacht hatte, sagte Sakurada demnach zu Reportern, Ikee sei eine potenzielle Goldmedaillen-Gewinnerin, eine Athletin, «in die wir große Erwartungen setzen. Ich bin wirklich enttäuscht». Diese Bemerkung sei unsensibel gewesen und er entschuldige sich dafür, wurde der Minister zitiert, nachdem es massive öffentliche Kritik an ihm gegeben hatte.

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