Doping-Sperre
CAS zum Fall Salazar: Anhörungen nicht vor März

Lausanne (dpa) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird nicht vor März die Anhörungen zum Einspruch von Startrainer Alberto Salazar gegen seine Doping-Sperre durchführen, teilte der CAS in Lausanne mit und bestätigte den Eingang der Beschwerden Salazars und des Mediziners Jeffrey Brown.

Montag, 11.11.2019, 16:53 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 16:56 Uhr
Wurde wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt: Alberto Salazar.
Wurde wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt: Alberto Salazar. Foto: Steve Dykes

Das Duo war während der Leichtathletik-Weltmeisterschaften am 1. Oktober von einem amerikanischen Schiedsgericht wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden.

Der Fall hatte in der Sportwelt für großes Aufsehen gesorgt, da im Nike Oregon Projekt in der Nähe von Portland/USA zahlreiche erfolgreiche Läufer wie der viermalige britische Olympiasieger Mo Farah trainierten. Das deutsche Toptalent Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen), WM-Dritte über 5000 Meter, trainiert weiter beim früheren Salazar-Assistenten Pete Julian.

Die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) ermittelte vier Jahre lang gegen den früheren Marathonläufer Salazar , der die Vorwürfe als «komplett falsch» bezeichnete. Die Parteien hätten nun beim CAS um mehr Zeit gebeten, um weitere Beweise und Unterlagen einreichen zu können.

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