Landgericht München II
Dopingprozess: Verhandlung wegen Corona-Fall abgesetzt

München (dpa) - Im Dopingprozess gegen Mark S. und vier Mitangeklagte ist die für diesen Freitag angesetzte Verhandlung wegen eines Corona-Falls abgesetzt worden.

Donnerstag, 01.10.2020, 15:27 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 15:32 Uhr
Der Dopingprozess wird vor dem Landgericht München II verhandelt.
Der Dopingprozess wird vor dem Landgericht München II verhandelt. Foto: Peter Kneffel

Wie das Landgericht München II mitteilte, ist ein Beteiligter des Verfahrens mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Kammer will eine Gefährdung weiterer Personen ausschließen. Alle Verfahrensbeteiligten seien umgehend informiert worden. Das Verfahren soll am 7. Oktober (9.45 Uhr) fortgesetzt werden.

In dem Blutdoping-Prozess hatte der Mediziner Mark S. als Hauptangeklagter ein umfassendes Geständnis abgelegt und über seine Anwälte Manipulationen seit 2012 eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft München wirft dem 42-Jährigen fast 150 Vergehen vor. Mark S. räumte die meisten Taten ein, widersprach aber auch in gut einem Dutzend der aufgelisteten Fälle.

© dpa-infocom, dpa:201001-99-787144/2

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