Tennis-Team-Wettbewerb
Deutschland bei ATP Cup gegen Serbien: «Nochmal schwieriger»

Auf die deutschen Tennis-Herren wartet beim ATP Cup vom 1. bis 5. Februar ein Duell mit dem serbischen Team um den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Das Halbfinale zu erreichen, wird schwierig.

Freitag, 22.01.2021, 16:36 Uhr aktualisiert: 22.01.2021, 16:38 Uhr
Die deutschen Tennis-Herren um Alexander Zverev treffen beim ATP Cup auf Serbien und Kanada.
Die deutschen Tennis-Herren um Alexander Zverev treffen beim ATP Cup auf Serbien und Kanada. Foto: John Walton

Melbourne (dpa) - Das deutsche Tennis-Team um Alexander Zverev hat für den ATP Cup eine knifflige Auslosung erwischt und trifft in der Vorrunde auf Titelverteidiger Serbien mit Topstar Novak Djokovic .

Weiterer Gruppengegner ist Kanada, wie die Auslosung ergab. Nur der Sieger jeder Gruppe wird das Halbfinale erreichen.

«Es ist eine toughe Auslosung. Aber das Turnier ist uns allen sehr wichtig. Es ist ein weiterer Wettbewerb, in dem wir Deutschland repräsentieren dürfen», sagte die deutsche Nummer zwei Jan-Lennard Struff im Podcast «Advantage»: «Es ist einfach überragend, für Deutschland aufzuschlagen. Es bedeutet uns allen vier die Welt.»

Der ATP Cup wird vom 1. bis 5. Februar, in der Woche vor Beginn der Australian Open, im Melbourne Park gespielt. Das im Vorjahr erstmals ausgetragene Turnier hatte Serbien im Finale gegen Spanien gewonnen. Damals war noch mit 24 Nationen in Brisbane, Perth und Sydney gespielt worden. Wegen der Corona-Pandemie wird die diesjährige Ausgabe mit zwölf Teams komplett in Melbourne stattfinden.

Mit Ausnahme des noch immer pausierenden Roger Federer werden beim ATP Cup alle Top-Ten-Spieler dabei sein. Jedes Team wird aus vier Spielern bestehen, pro Partie werden zwei Einzel und ein Doppel gespielt. Für Deutschland sind wie im Vorjahr neben dem Weltranglisten-Siebten Zverev und Struff noch die zweifachen French-Open-Doppel-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies im Einsatz. 2020 schied Deutschland in der Vorrunde aus. Diesmal werde es «nochmal schwieriger» als im vergangenen Jahr, das Weiterkommen zu schaffen, sagte der Weltranglisten-37. Struff.

© dpa-infocom, dpa:210122-99-126291/3

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