American Football
US-Senator boykottiert Spiel der «Redskins»

Washington (dpa) - Der einflussreiche US-Senator Harry Reid hat eine Einladung der Footballmannschaft «Washington Redskins» («Rothäute») aufgrund ihres aus seiner Sicht rassistischen Namens ausgeschlagen.

Dienstag, 17.06.2014, 17:15 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 17.06.2014, 17:11 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 17.06.2014, 17:15 Uhr
Harry Reid geht zu keinem Spiel der «Washington Redskins». Foto: Michael Reynolds
Harry Reid geht zu keinem Spiel der «Washington Redskins». Foto: Michael Reynolds Foto: dpa

«Ich werde nicht tatenlos zusehen, wie eine professionelle Sportmannschaft durch ihren Team-Namen eine rassistische Beleidigung fördert und das amerikanische Volk herabsetzt,» schrieb der Demokrat in einem Brief. Vor einem Namenswechsel werde er nicht darüber nachdenken, die Einladung anzunehmen, twitterte Reid am Montagabend.

Der Präsident der «Redskins», Bruce Allen , hatte Reid zu einem Spiel eingeladen - als Reaktion auf einen Brief von 50 Mitgliedern des demokratisch geführten Senats. Darin forderten sie die Mannschaft auf, ihren Namen zu ändern, da er sich gegen die Ureinwohner Amerikas richte. Ihre Kultur würde «während der Football-Saison verspottet».

In einer längeren Stellungnahme erklärte Allen daraufhin, dass der Name keineswegs rassistisch sei. Das Logo sei sogar von amerikanischen Ureinwohnern entworfen worden. Der umstrittene Name des Teams ist seit Jahren Gegenstand von Diskussionen. Erst Mitte April übte ein Experte der Vereinten Nationen Kritik an dem Namen.

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