NHL-Playoffs
Kühnhackl und New York kurz vor dem Aus

Raleigh (dpa) – Deutschlands Eishockey-Nationalteam könnte bei der in einer Woche beginnenden Weltmeisterschaft in der Slowakei weitere Unterstützung aus der NHL erhalten.

Donnerstag, 02.05.2019, 10:21 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 10:24 Uhr
Brett Pesce (l) von den Carolina Hurricanes beim Zweikampf mit New Yorks Casey Cizikas.
Brett Pesce (l) von den Carolina Hurricanes beim Zweikampf mit New Yorks Casey Cizikas. Foto: Gerry Broome

Die New York Islanders mit Torhüter Thomas Greiss , Verteidiger Dennis Seidenberg und Stürmer Tom Kühnhackl stehen in den Playoffs kurz vor dem Aus. Am Mittwochabend (Ortszeit) verloren die Islanders klar mit 2:5 (1:1, 1:1, 0:3) in Carolina und liegen in der Best-of-Seven-Serie 0:3 zurück.

Bei der erneuten Niederlage kam von den deutschen Nationalspielern nur Kühnhackl zum Einsatz. Der 27 Jahre alte Landshuter bereitete das zwischenzeitliche 2:2 durch Josh Bailey in der 35. Minute vor. Zum Weiterkommen sind vier Siege notwendig. Bereits am Freitag könnte die Saison für die Islanders vorzeitig beendet sein.

Unklar ist vor allem, ob Seidenberg zur WM kommen würde. Der 37 Jahre alte Routinier hat einen Vertrag als Standby-Profi und hat in dieser Saison noch nicht gespielt. Der Bruder des Olympia-Zweiten Yannic Seidenberg hält einen WM-Einsatz aber für möglich.

Mit einer WM-Nominierung von Torhüter Greiss hätte der Deutsche Eishockey-Bund ( DEB ) inzwischen keine Probleme mehr. Um den 33-Jährigen hatte es bei der Heim-WM 2017 eine Social-Media-Affäre gegeben. Damals waren alte Posts von Greiss in sozialen Netzwerken zum US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 öffentlich geworden. Greiss hatte sich dabei als Anhänger des später zum Präsidenten gewählten Donald Trump zu erkennen gegeben und dessen Konkurrentin Hillary Clinton unter anderem mit Adolf Hitler verglichen. Dies sei inzwischen aufgearbeitet und ausgeräumt, hieß es beim DEB zuletzt.

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