TV-Vertrag verlängert
Biathlon bis 2026 bei ARD und ZDF

Antholz/München (dpa) - Der TV-Quotenbringer Biathlon läuft auch in den nächsten sechs Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei ARD und ZDF.

Mittwoch, 19.02.2020, 11:43 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 11:46 Uhr
Der Weltverband IBU und die Europäische Rundfunkunion EBU haben ihren laufenden TV-Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert.
Der Weltverband IBU und die Europäische Rundfunkunion EBU haben ihren laufenden TV-Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert. Foto: Hendrik Schmidt

Der Weltverband IBU und die Europäische Rundfunkunion EBU haben ihren laufenden TV-Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert. Wie die IBU mitteilte, haben beide Seiten zudem eine Verlängerungsoption für weitere vier Jahre ausgehandelt.

«Eine gute Nachricht für alle Biathlonfans. ZDF und ARD haben seit vielen Jahren zur Popularität der Wintersportart Nummer eins beigetragen. Wir freuen uns, dass diese Erfolgsgeschichte nun ihre Fortsetzung findet», erklärte ZDF-Intendant Thomas Bellut in einer Mitteilung. ARD-Sportrechte-Intendant Ulrich Wilhelm erläuterte: «Ich freue mich sehr, dass unser Publikum auch künftig live bei den Wettbewerben dabei sein wird.»

Auch bei den momentan in Antholz stattfindende Weltmeisterschaften zieht Biathlon im Fernsehen. Den Silber-Lauf von Vanessa Hinz im 15-Kilometer-Einzel am Dienstag sahen 3,45 TV-Zuschauer. Am Wochenende saßen jeweils mehr als fünf Millionen Zuschauer bei den Sprint- und Verfolgungsrennen vor den Fernsehschirmen.

Der neue Vertrag zwischen IBU und EBU, zu der auch ARD und ZDF gehören, umfasst unter anderem alle Biathlon-Weltcups sowie sämtliche Weltmeisterschaften, darunter auch die Heim-WM 2023 in Oberhof. «Die Vereinbarung spiegelt die Popularität des Biathlons in Europa und der ganzen Welt wider. Die signifikante Steigerung der Einnahmen garantiert, dass sich unser Sport, unsere Athleten, unsere nationalen Verbände und unsere Organisationskomitees entsprechend den Zielen unseres strategischen Plans Target 26 entwickeln können», sagte IBU-Präsident Olle Dahlin. Zahlen nannte er allerdings nicht.

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