Als bester Deutscher Vierter
Rodler Loch auch in Sigulda nicht auf dem Podium

Zwei Wochen vor der WM in Innsbruck/Igls muss sich Olympiasieger Loch ernsthaft um seine Titelverteidigung sorgen. Die Konkurrenz, vor allem aus Russland, scheint in diesem Jahr sehr stark. Bei den Frauen und Doppelsitzern sieht es für die Deutschen deutlich besser aus.

Sonntag, 15.01.2017, 11:01 Uhr

Als bester Deutscher Vierter : Rodler Loch auch in Sigulda nicht auf dem Podium
Foto: Sven Hoppe

Sigulda (dpa) - Felix Loch und die deutschen Rennrodler haben die WM-Generalprobe im lettischen Sigulda verpatzt. Dagegen unterstrichen die siegreichen deutschen Frauen und Doppelsitzer ihre Favoritenrolle für den Saison-Höhepunkt.

Zwei Wochen vor den Weltmeisterschaften in Innsbruck/ Igls  (27. bis 29. Januar) verpasste Olympiasieger Loch mit Rang vier nur knapp das Podest, war damit aber noch mit klarem Abstand bester Deutscher.

Deutlich überlegen waren auf der einzigen Kunsteisbahn im Baltikum die russischen Rodler. Der Sieg ging an Semen Pawlitschenko, der eine Woche nach seinem EM-Titel am Königssee seine exzellente Verfassung unter Beweis stellte. Auf den Plätzen hinter ihm landeten sein Landsmann Roman Repilow und Wolfgang Kindl aus Österreich.

Die weiteren deutschen Athleten blieben beim Wettbewerb in Sigulda weit unter den Erwartungen. Johannes Ludwig belegte als zweitbester Deutscher Rang elf, weit schlimmer kam es für Vize-Europameister Ralf Palik: Der Oberwiesenthaler kam nicht über den 24. Platz hinaus. 

Am Vortag hatte sich die Weltcup-Führende Natalie  Geisenberger durchgesetzt und ihre Favoritenstellung für die WM untermauert. Die Olympiasiegerin gewann vor ihrer Teamkollegin und Dauerrivalin Tatjana  Hüfner und der Russin Tatjana Iwanowa. «Es macht richtig Spaß mit den beiden in dieser Saison, weil beide so leistungsfähig sind», sagte Bundestrainer Norbert Loch über das Duell von Geisenberger und Hüfner.

Die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken setzten sich erneut gegen die Weltmeister Tobias Wendl/Tobias Arlt durch, die nach einem  Fehler beim Start nur Rang zehn belegten. «Wir haben unseren Job sehr gut gemacht und können sehr glücklich sein», sagte Benecken. Nach drei WM-Silbermedaillen soll es für die Weltcup-Führenden in Igls endlich mit dem Titel klappen.

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