Weltcup in St. Moritz
Rebensburg bei Shiffrins nächstem Super-G-Sieg in Top-10

Eine Woche nach dem ersten Podestplatz im WM-Winter hat Viktoria Rebensburg in St. Moritz schon früh im Rennen keine Chance mehr auf eine Wiederholung. Den Sieg holt sich erneut die beste Skifahrerin der Welt, eine Deutsche sorgt für eine schöne Überraschung.

Samstag, 08.12.2018, 13:20 Uhr aktualisiert: 08.12.2018, 13:24 Uhr
Fuhr in St. Moritz in die Top-10: Viktoria Rebensburg.
Fuhr in St. Moritz in die Top-10: Viktoria Rebensburg. Foto: Jean-Christophe Bott

St. Moritz (dpa) - Viktoria Rebensburg hat beim Super-G in St. Moritz ihr drittes Top-10-Resultat im WM-Winter eingefahren. Deutschlands beste Skirennfahrerin kam im Engadin am Samstag auf Rang acht.

Eine Woche nach ihrem dritten Platz im Super-G von Lake Louise fehlten ihr in der Schweiz 1,16 Sekunden auf die Podestplätze. Damit war die Sportlerin vom SC Kreuth nicht zufrieden. «Es ist für mich etwas schwer zu sagen, was das Problem heute war», sagte sie der ARD. «Ich habe mich eigentlich gut gefühlt. Ich bin eigentlich gut gestartet, habe aber oben schon sechs Zehntel verloren. Das ist mir ein Rätsel.»

Den Sieg holte sich erneut Mikaela Shiffrin aus den USA. Die 23-Jährige war 0,28 Sekunden schneller als Lara Gut-Behrami aus der Schweiz. Rang drei belegte Tina Weirather aus Liechtenstein. «Ich habe das nicht erwartet, aber ich freue mich sehr», sagte Shiffrin nach dem 47. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Damit steht sie nun alleine auf Rang drei der ewigen Bestenliste bei den Damen.

Zweitbeste Deutsche im WM-Ort von 2017 war überraschend Veronique Hronek auf Rang 20. Für die 27-Jährige waren es die ersten Weltcup-Punkte in einem Speedrennen seit ihrer fast dreijährigen Pause wegen mehrerer Knieverletzungen. Auch Patrizia Dorsch kam als 25. in die Punkte, die Kira Weidle auf Rang 31 um 0,04 Sekunden verpasste. Meike Pfister und Michaela Wenig schieden schon früh aus.

Bis zur Premiere auf der Saslong in Südtirol, wo zuvor noch nie Damen-Rennen stattgefunden haben, will Rebensburg die Probleme analysiert haben. «Ich bin selber in Gröden noch nie skigefahren, sei es Rennen oder privat. Von dem her freue ich mich wirklich sehr drauf», sagte Rebensburg. Gröden ist am 18. und 19. Dezember Ersatzort für die ursprünglich in Val d'Isère geplanten Speedrennen.

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