Skisprung-Weltcup
Seyfarth gewinnt Blue-Bird-Tour - Rang zwei in Tschaikowski

Mit Rang zwei und dem Gesamtsieg bei der ersten Russland-Tour endet für die deutschen Skispringerinnen der erfolgreiche Weltcup-Winter. Das Team von Trainer Bauer zeigt Top-Leistungen, doch eine Norwegerin ist wieder in Überform.

Sonntag, 24.03.2019, 13:02 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 13:04 Uhr
Gewann die Blue-Bird-Tour: Juliane Seyfarth.
Gewann die Blue-Bird-Tour: Juliane Seyfarth. Foto: Terje Bendiksby

Tschaikowski (dpa) - Ganz in Gelb und mit lauten Jubelrufen feierten die deutschen Skisprung-Frauen den Abschluss ihrer Saison im russischen Tschaikowski.

«Wir haben die Teamwertung wieder gewonnen - jetzt können wir feiern», sagte Katharina Althaus, die nach Rang fünf im letzten Wettbewerb ihren zweiten Gesamtplatz verteidigte und sich in diesem Winter nur der norwegischen Tagessiegerin Maren Lundby geschlagen geben musste. Juliane Seyfarth wurde in Tschaikowski Zweite und machte damit den Titel bei der ersten Blue-Bird-Tour mit vier Stationen in Russland perfekt.

«Ich kann es noch nicht so richtig fassen. Es war eine mega coole Saison, ich bin super glücklich», sagte die 29 Jahre alte Seyfarth, die im Gesamtweltcup den dritten Rang belegte. Auch abseits der sportlichen Leistungen war der Winter ein Erfolg für die Frauen: Bei der WM in Seefeld wurde das Teamspringen eingeführt, zur Gleichberechtigung bei Weltmeisterschaften fehlt nun nur noch das Großschanzen-Einzel.

Auch Trainer Andreas Bauer war mit der Saison vollauf zufrieden. «Es ist fast unglaublich, alle Erfolge in diesem Winter aufzuzählen. Neun Siege, drei WM-Medaillen, 43 Podestplätze. Eine Mega-Leistung des gesamten Teams», bilanzierte Bauer. Neben den beiden Podestgaranten Althaus und Seyfarth war auch die fünfmalige Weltmeisterin Carina Vogt immer wieder in die Top-Plätze gesprungen. Im kommenden Winter soll Überfliegerin Lundby dann so herausgefordert werden wie zum Saisonabschluss in Russland. «Wir konnten Maren mit drei Siegen richtig Paroli bieten», befand Bauer.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6492220?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F203%2F1116589%2F1827514%2F
Burgen als Standortfaktor
Burg Vischering in Lüdinghausen ist eine Augenweide – und gehört zur 100-Schlösser-Route, die jetzt aufgewertet werden soll.
Nachrichten-Ticker