Casting für RTL-Show
Bärenstarke Supertalente am Aasee

Münster -

Ein Kommen und Gehen mit Steinkugel oder Gitarre, USB-Stick oder Begleitperson - dazu knisternde Spannung - herrschte im Jugendgästehaus am Aasee am Samstag. Die Produktionsfirma UFA Show suchte Nachwuchs für die RTL-Erfolgsshow „Das Supertalent“. 

Sonntag, 08.05.2016, 22:05 Uhr

Casting für RTL-Show : Bärenstarke Supertalente am Aasee
Der Kraftsportler "Mr. Stoneman" versuchte sein Glück beim Casting. Foto: Maria Conlan

Draußen demonstrierte der Dülmener Manfred Sandmann alias „Mr. Stoneman“ gleich noch mal seine Kraftnummer: Mit einer 50kg schweren Steinkugel zertrümmert er bis zu zwölf Fliesen auf seinem Brustkorb. „Alles eine Frage der richtigen Atemtechnik“, erklärte der Kraftsportler, der sich nun beim vierten Castingversuch erhoffte, weiter zu kommen – und mit gutem Gefühl nach Hause fuhr. 

Zum ersten Mal dabei, hergeschickt von seiner Tochter, war der Grevener Rentner mit seinen Mundharmonikas. Beim Warten spielte er auf der kleinsten (2,5 cm lang) die ersten Töne von Beethovens Neunter und einem Rock'n'Roll-Stück. Rockig und ganz locker waren auch die „Crackerjacks“, Coverband aus Cloppenburg . Nach zwei Jahren Bühnenerfahrung war dies ihr erstes Casting , dem sie entspannt auf dem roten Sofa entgegen sahen, bevor sie vor die Jury traten, bestehend aus zwei Mitarbeiterinnen der Produktionsfirma und einem Kameramann. Nebenan im Warteraum saß schweigend der Altenpfleger Thorben S. aus Bad Oeynhausen. Zwei Stunden hatte er sich schon eingesungen, bevor er die Opernarie „La donna e mobile“ der Jury präsentierte.

Supertalent-Casting im Jugendgästehaus am Aasee

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  • Kandidat Asabero.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat "Mr. Stoneman" in Aktion.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat "Mr. Stoneman" in Aktion.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat "Mr. Stoneman" in Aktion.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat "Mr. Stoneman" in Aktion.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat Jonathan.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidatin Michelle.

    Foto: Maria Conlan
  • Die Gruppe "Crackerjacks".

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidatin Sabrina.

    Foto: Maria Conlan
  • Gruppe vom Benediktushof.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidatin Sabrina.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat Marwien.

    Foto: Maria Conlan
  • Der Anmelde-Desk beim Supertalent-Casting.

    Foto: Maria Conlan
  • Kandidat Asabero zeigt, was er kann.

    Foto: Maria Conlan

Im August fällt die Entscheidung

Die meisten Talente am Samstag sangen, vom neunjährigen Grundschüler bis zum fünfköpfigen Chor vom Benediktushof Maria Veen. Ob Lieder aus den Charts wie die Münsteranerin Michelle mit „Lieblingsmensch“ oder Metal-Gesang vom Coesfelder Marwien Djebali. Sabrina Jannewers war schon seit 5 Uhr morgens auf den Beinen, fürs Casting angereist aus einem Dorf bei Hameln. Da hatte es Jonathan Holl aus Rheine näher. Sonst singt er im Kirchenchor, am Samstag widmete er das Lied von Joan Baez seinem verstorbenen Großvater. Tanzend überzeugen wollte der neunzehnjährige Asabero Yaw. In Ghana geboren, in Italien aufgewachsen, lebt er seit acht Monaten in Münster, wo er im Jugendheim Tanz unterrichtet. Tags zuvor erfuhr hatte er bei Facebook vom Casting erfahren.

Nun müssen Michelle, Asabero und all die anderen Mutigen warten, ob sie im August zum nächsten Casting mit Fernsehaufzeichnung eingeladen werden. Bis zum September bleibt es spannend, welche Kandidaten im Fernsehen bewundert werden können. Wer noch eine Chance haben möchte, kann es am 19. Mai beim Casting in Dortmund versuchen.

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