Verbraucherzentrale warnt vor Betrügern
Energieausweise sind nicht generell Pflicht

Die Verbraucherzentrale Münster warnt derzeit vor unseriösen Anrufern, die Hausbesitzer zur Erstellung eines Energieausweises drängen. Aktuell häufen sich die Beschwerden.

Donnerstag, 07.07.2016, 09:07 Uhr

Eine Pflicht zum Besitz eines Energieausweises besteht nur, wenn man sein Gebäude oder eine Wohnung vermieten oder verkaufen möchte, so die Verbraucherzentrale.
Eine Pflicht zum Besitz eines Energieausweises besteht nur, wenn man sein Gebäude oder eine Wohnung vermieten oder verkaufen möchte, so die Verbraucherzentrale. Foto: dpa/Kai Remmers (Symbolbild)

Am Telefon kündigen die unseriösen Anbieter eine vermeintlich kommende, generelle Pflicht zum Besitz von Energieausweisen an und verschaffen sich durch einen anscheinend nötigen Hausbesuch dann Kontakt zu den Hausbesitzern.

„Eine Pflicht zum Besitz eines Energieausweises besteht nur dann, wenn man sein Gebäude oder eine Wohnung vermieten oder verkaufen möchte“ so Thomas Weber , Energieberater der Verbraucherzentrale Münster . Eine gesetzliche Änderung sei aktuell nicht geplant.

Die Verbraucherzentrale würde niemals telefonisch ihre Beratungsleistungen bewerben, heißt es weiter. So sei Vorsicht geboten, wenn Anrufer sich als Verbraucherzentrale oder Verbraucherumweltberatung melden. „Generell ist es gesetzlich unzulässig Telefonwerbung zu betreiben, wenn nicht schon ein Vertragsverhältnis mit dem Anrufempfänger besteht“, so Mechthild Schneider , Leiterin Verbraucherzentrale Münster.

Weitere Informationen in Internet oder unter Telefon 0251-20 86 53-01.

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