Kreismitgliederversammlung
Josef Rickfelder bleibt CDU-Chef in Münster

Münster (aktualisiert 21.55 Uhr) - Die CDU Münster setzt weiterhin auf ihren Vorsitzenden Josef Rickfelder. Eine deutliche Mehrheit sprach sich am Montagabend bei der Kreismitgliederversammlung aus, auf Neuwahlen zum Parteivorstand zu verzichten. Damit bleiben Rickfelder und der geschäftsführende Kreisvorstand im Amt. 

Montag, 28.11.2016, 20:11 Uhr

Münsters CDU-Chef Josef Rickfelder räumte am Montagabend Fehler ein.
Münsters CDU-Chef Josef Rickfelder räumte am Montagabend Fehler ein. Foto: Oliver Werner

Der von Teilen der CDU scharf kritisierte Parteichef räumte zuvor bei der mit über 300 Mitgliedern gut besuchten Kreismitgliederversammlung  Fehler bei den am Ende getrennten Aufstellungsversammlungen der Bundes- und Landtagskandidaten ein, vor allem in der Informationspolitik. "Dafür kann ich nur um Entschuldigung bitten", sagte Rickfelder bei der Veranstaltung in der Mensa am Ring. Rickfelder versprach, die Energie mit Blick auf den Wahlkampf in positive Energie umwandeln zu wollen.

Kommentar zum Thema

Endlich! Wochenlang hat sich die CDU nur mit sich selbst beschäftigt, Montagabend hat die Partei die Debatte nach großer Aussprache beenden können.

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Oberbürgermeister Markus Lewe rief zur Geschlossenheit und Stärke auf, um die Gräben zu überwinden. Er warnte davor, dem Vorstand das Vertrauen zu entziehen. Die Wirkung einer solcher Entscheidung wäre bis zu den bevorstehenden Bundes- und Landtagswahlen gefährlich.

Kreismitgliederversammlung der CDU Münster

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Für Markus von Diepenbroick-Grüter, der deutlich weniger Applaus als Rickfelder und Lewe bekam, kann es ein "Weiter so" nicht geben. Er beantragte geheime Wahlen. "Ich hätte nichts gegen Plan B. Sybille Benning würde wieder Ruhe und Frieden in unsere Partei bringen", sprach er sich für eine neue Vorsitzende aus.

Der frühere Landtagskandidat Markus von Diepenbroick-Grüter hatte vor dem Hintergrund der pannenreichen Aufstellungsversammlungen eine Aussprache und letztlich personelle Konsequenzen an der Parteispitze gefordert. Er hatte eine Liste mit 113 Unterschriften von Parteimitgliedern gesammelt, weshalb die Kreismitgliederversammlung satzungskonform einberufen werden musste.

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